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Rückblick: Pinterest-Nutzung in der Schweiz im Jahr 2015

Pinterest mit rund 250’000 aktiven Nutzern in der Schweiz im Jahr 2015. Lediglich 3 Prozent der deutschsprachigen Onlinenutzer ab 14 Jahren nutzen die Plattform, davon 1 Prozent täglich, 1 Prozent mindestens einmal pro Woche und 1 Prozent seltener.
Damit liegt Pinterest hinter LinkedIn und Tumblr (je 4%) sowie Twitter (7%), Xing (8%) und Instagram (9%). Bei der Zahl der täglich aktiven Nutzer liegt Pinterest jedoch gleichauf mit LinkedIn, Twitter, Tumblr und Xing, kann also schon genauso viele User begeistern wie etabliertere Plattformen.

 

Nutzungszahlen der wichtigsten sozialen Netzwerke. bild: goldbach via twitter/@revogt


16 nützliche und hilfreiche Tools für Pinterest

Pinterest etablierte das Visual Web, war 2014 das am schnellsten wachsende Social Network und setzt seit 2015 mit den Buyable Pins im Social Selling mal wieder einen Trend. Um als Unternehmen mit Pinterest mehr Erfolg zu generieren, gibt es Tools und Tipps. 16 davon stellen wir vor.

16 nützliche und hilfreiche Tools für Pinterest

Lange mauerte Pinterest, wenn es um die Veröffentlichung von aktuellen Nutzerzahlen ging. Noch Im August 2014 war dazu nichts zu erfahren, auch wenn Pinterests Deutschland-Chef Jan Honsel schon damals ehrgeizige Ziele formulierte: “Auf Sicht wollen wir die Nummer Zwei unter den sozialen Netzwerken in Deutschland werden.”

Klar gab es immer wieder Schätzungen bezüglich der Nutzerzahlen von Pinterest, aber diese wurden von den tatsächlichen Zahlen, die Pinterest 5 Jahre nach seiner Gründung endlich veröffentlichte, noch übertroffen.

Zeit also, einige Tools und Ressourcen vorzustellen, die bei der prfessionellen Nutzung des mächtigen Dienstes helfen- siehe auch “So gelingt der perfekte Einstieg bei Pinterest garantiert“, “So setzen deutsche Start-ups Pinterest gekonnt ein” und “Start-ups, die Pinterest so richtig gekonnt nutzen“.

Ahalogy
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Ahalogy betreut Marken-Kunden mit der eigenen Marketing-Technologie und stützt sich dabei auf das eigene Content-Network, welches aus den ursprünglichen Beta-Testern besteht. In 2012 gegründet, hat Ahalogy sich rasant entwickelt und ist nun auch offizieller Pinterest Marketing Developer Partner für Content Publishing. Bei ‘techcrunch’ gibt es einen lesenswerten Artikel dazu: Pinterest-marketing-platform Ahalogy scores 3 million series a by helping brands with content optimizations

Curalate
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Curalate versteht sich als führende Marketing- und Analytics Suite für das ‘Visual Web’, also nicht nur für Pinterest, sondern auch für TumblR, Instagram und Facebook.
Von der Plattform aus können die Networks gemeinsam verwaltet, analysiert und verwaltet werden.
Demo und Preise gibt’s allerdings nur auf Anfrage. Hmmm…

Pinterest-Einsteigertipps bei Fastcompany
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Bei Fast Company gibt es einen Einsteiger-Guide mit dem 1 x 1 der wichtigen Pinterest-Begriffe für Pinterest-Newbies und eine Auflistung der wichtigsten Begriffe für das Marketing auf Pinterest. Alles kurz und knackig, aber mit schicker Infografik und allem Tüdelü. Für den Einstieg super.

PicMonkey
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Kein echtes Pinterest-Tool, aber ein nettes Hilfmittel zum Stylen von Bildern. PicMonkey ist ein Foto-Editor mit vielen nützlichen Features. Es gibt eine Gratis-Version, und mit 4,99 US $ im Monat ist die Royale-Version mit allen Features auch noch erschwinglich. Wer nicht in Photoshop investieren will, findet hier ein benutzer-freundliches und umfangreiches Tool, um seine Fotos für Pinterest zu stylen.

PinAlerts
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Die Zentrale, um alles im Blick zu behalten, was auf Pinterest bezüglich eigenen Website-Contents oder eigener Pins geschieht. ‘Google Alerts’ und mehr für Pinterest. Noch in der beta-Version, aber schon mit Funktionen, die jeden (semi-) professionellen Pinner erfreuen werden.

Pin Search
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Chrome-Extension, die eine Google-Bild-Suche anstößt. Mithilfe dieser werden Bildinformationen angezeigt, Websites, auf denen das Bild zu finden ist oder ähnliche Bilder wie das Ursprungsbild. Sehr hilfreich zum Beispiel beim Versuch, den Urheber eines Bildes auszumachen oder ein Bild in besserer Qualität zu finden.

Pinstamatic
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Husch, husch eyecatchy Content zusammenschrauben, um die eigenen Pinterest-Boards ein bisschen zu pimpen: Website, Zitat, Sticky note mit eigenem Text, Spotify Song, Tweet, Kalender-Eintrag, Location oder Bild auswählen und mit einem oder zwei Klicks designen, Pinwand auswählen, auf der gepinnt werden soll – fertig. So hält man mit wenig Aufwand seine Pinnwände lebendig. Kostenlos übrigens.

Business Pinterest
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Inzwischen kann man auf Pinterest ja auch kostenlos Unternehmens-Accounts anlegen. Und für Inhaber eines solchen Accounts stellt Pinterest diverse Tools zur Verfügung: Den Pin it-Button, Pinterest Analytics, Promoted Pins (Werbung) und Rich Pins.

Pinterest Goodies
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Für mobile Nutzer gibt’s die Goodies von Pinterest: Apps für Android und iOS – iPhone, iPad und iPod Touch. Es gibt auf der Seite den Pin It-Button zum Herunterladen – der Button ermöglicht anderen Nutzern das direkte Speichern von eigenen Posts. Außerdem findet man dort einen Widget-Builder zum Herunterladen.

Pinvolve
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Mit Pinvolve lassen sich Facebook- und Pinterest-Inhalte synchronisieren. In der Free-Version können Pinterest-Bilder in begrenzter Anzahl auf Facebook gepostet, sowie Facebook-Posts in Bilder für Pinterest umgewandelt werden. Mit verschiedenen Pro-Versionen ist Pinning und Synchronisation von mehr Bildern, Posts und mit mehreren Facebook-Seiten möglich.

Piqora
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Piqora bietet ein sehr umfangreiches Programme für Analysen und Marketing. Die Visual Marketing Suite bietet viele Tools und Features rund um Posts und deren Planung: Wettbewerbe können geplant und ausgewertet werden, andere einflussreiche Pinner erkannt und kontaktiert werden. Wer im Team arbeitet, bekommt die geplanten oder bereits erfolgten Posts der Kollegen übersichtlich angezeigt. Posts können, einmal im Web geplant, ganz einfach per Mobile Phone abgeschickt werden. Infos zu den Preisen gibt’s allerdings erst nach Kontaktaufnahme…

Shareasimage
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Kurze Texte im Internet finden, per Bookmarklet markieren und zum coolen Bild pimpen kann man mit diesem Tool, das früher PinAQuote hieß. Das Ergebnis kann dann leicht im Social Web, natürlich auch auf Pinterest geteilt und so das Engagement der Netzgemeinde gesteigert werden. Kostet allerdings 8 US$ monatlich.

Tailwind
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Tailwind, ehemals Pinreach, versteht sich als die Rundum-Glücklich-Lösung für Pinterest- und Instagram-Marketing: Scheduling und Monitoring-Tools helfen, auf den beiden Bild-Plattformen erfolgreicher zu werden. Für Blogger und Small Businesses mit knapp 10 US$ erschwinglich schlägt die Professional-Preisvariante dann allerdings gleich richtig zu Buche: 799 US$ monatlich lohnen sich wirklich nur für Brands, die Instagram und Pinterest als wesentliches Marketinginstrument einsetzen wollen.
Einen Vergleich zwischen Buffer und Tailwind fürs Pinterest-Scheduling liefert der Blogpost Buffer Versus Tailwind – Which is Better for Pinterest Scheduling?

ViralWoot
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ViralWoot, ehemals Pinwoot, ist ebenfalls ein Pinterest Alerts-, Promotion- und Analytics (coming soon…)-Tool sowie ein Pin-Scheduler. Laut eigenen Aussagen mit 65.000 Nutzern. Bisher komplett gratis.

Wishpond
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Wishpond ist ein Anbieter von Marketing-Tools für Social Media-Plattformen. Als kostenloses Pinterest-Feature gibt es bei Wishpond den Pinterest-Tab, mit dem man seine Pinterest-Pins auf der Facebook-Page und in der eigenen Website einbinden kann.

Woobox
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So einfach werden Facebook-Fans zu Pinterest-Followern: Mit Hilfe von Woobox-Features werden die Pinterest-Inhalte auf einem Facebook-Tab angezeigt, im gleichen Outfit wie auf Pinterest. Das Tool gibt’s gratis oder in der Bezahlt-Version mit weiteren Apps rund ums Business – zum Beispiel Coupons, Foto- und Video-Contests, Pin-to-Win und vieles mehr.

Mehr Tools zum Thema Content Marketing finden sich im Artikel 21 Tools für Social Media und Content Marketing .

Mehr zum Thema ‘Pinterest’ bei deutsche-startups.de: Infografik: Der ultimative Pinterest-Marketing-Guide, Pinterest ist für den E-Commerce die führende Sharing-Plattform und Fundstück: Pinterest für Unternehmen.

Kennen Sie schon unseren #StartupTicker? Der #StartupTicker berichtet tagtäglich blitzschnell über die deutsche Start-up-Szene. Schneller geht nicht!

Shutterstock, Pinterest

Elke Fleing aus Hamburg unterstützt Start-ups und SMB bei Positionierung, Kommunikation und Wachstum. Sie wird gerufen als strategische Sparrings-Partnerin, Business-Coach und Workshop-Leiterin. Folgerichtig widmet sie sich auch hier vor allem Tools und Themen, die der Erfolgs-Maximierung von Unternehmen dienen. Außerdem ist sie Texterin und Webdesignerin, Speakerin und Moderatorin bei diversen Business-Events.

Buyable Pins: Pinterest setzt Händler auf die Warteliste

Vor rund einer Woche hat das Bilder-Netzwerk Pinterest damit begonnen, die Buyable Pins auszurollen. Doch Händler, die ihre Kunden über Pinterest erreichen wollen, müssen sich offenbar noch gedulden – das Netzwerk setzt Interessierte zudem auf die Warteliste.

Pinterest auf einem Smartphone

Bildquelle: Bloomua / Shutterstock.com

Seit letzter Woche rollt Pinterest seine eigene E-Commerce-Lösung, die „Buyable Pins“, aus. Die Pins stoßen auf großes Interesse von Händlern, die über das Bilder-Netzwerk ihre Zielgruppe besser erreichen wollen. Doch wie eCommerceBytes berichtet, müssen sich viele Händler noch gedulden, bis sie ihre Produkte direkt über Pinterest verkaufen können.

„Ich habe mich vor zwei Wochen bei Shopify angemeldet, um die Buyable Pins nutzen zu können. Mein Shop wurde von Pinterest noch nicht akzeptiert, obwohl Shopify deutlich versprochen hat, dass jeder, der sich anmeldet, freigeschaltet werden würde, bevor die Pins ausgerollt werden“, schreibt beispielsweise eine Händlerin in den Kommentaren auf dem Pinterest-Blog. Kurz darauf setzte die Händlerin nach: „Ich habe gerade von Shopify gehört, dass es einen Rückstau beim Freischalt-Prozess gibt.

Pinterest richtet Warteliste für Händler ein

Pinterest hat aber auch eine Warteliste speziell für die Buyable Pins eingerichtet. Die Pins, die bisher für nur für ausgewählte US-Händler und –Unternehmen verfügbar sind, sollen auch für andere Händler verfügbar gemacht werden. „Wenn Sie daran interessiert sind, die Buyable Pins zu nutzen, um Ihre Produkte zu verkaufen, melden Sie sich für unsere Warteliste an“, schreibt Pinterest. „Wir informieren Sie, sobald die Buyable Pins für Sie verfügbar sind.“

Über die Buyable Pins sollen die Pinterest-Nutzer ihre Lieblingsprodukte auf Pinterest kaufen können. Die Pins sind dabei blau eingefärbt und zeigen damit deutlich, wenn die Kaufen-Funktion verfügbar ist. Will man den Kauf zurückstellen, kann man den Pin markieren und später noch einmal ansehen. Die Zahlung kann sowohl über Apple Pay als auch per Kreditkarte durchgeführt werden – Pinterest will die Zahlungsoptionen dabei speichern, damit folgende Käufe noch schneller durchgeführt werden können.

Buy-Button: Pinterest macht endlich E-Commerce

Buy-Button: Pinterest macht endlich E-Commerce

Pinterest hat am Dienstag offiziell seinen Buy-Button und seine neue E-Commerce-Strategie vorgestellt. Was daran überraschend ist: Das Portal will mit der Kaufen-Integration erst mal nichts verdienen. Das Feature launcht vorerst nur in den USA mit ausgewählten Händlern, von den Transaktionen nimmt das Startup keinen Anteil. Stattdessen will Pinterest weiterhin mit Promoted Pins Geld einnehmen. Die Zahlungsabwicklung kommt wieder einmal vom Payment-Anbieter Stripe, der auch Facebook und Twitter unterstützt. [mehr dazu bei New York Times]

 

Shoppen auf Pinterest

Facebook und Twitter haben einen, und jetzt soll er auch zu Pinterest kommen: der Buy-Button. Das Startup aus San Francisco arbeitet Berichten zufolge an einer Kauf-Funktion für das Visual Bookmarking-Portal. Artikel, die darauf gepinnt werden, sollen künftig direkt gekauft werden können, ohne dabei die Seite verlassen zu müssen.

Der Buy-Button soll noch dieses Jahr kommen und bereits in den nächsten Monaten getestet werden. Für die Umsetzung der E-Commerce-Integration hat sich Pinterest ein weiteres Startup aus dem Silicon Valley geholt: Der Payment-Anbieter Stripe hat auch für Facebook und Twitter den Bezahlprozess technisch umgesetzt.

App-Pins für iOS

 

Pinterest präsentiert iOS-Apps künftig prominenter. (Bild: Pinterest)
Pinterest präsentiert iOS-Apps künftig prominenter. (Bild: Pinterest)

 

Während die E-Commerce-Integration noch in Entwicklung ist, hat Pinterest diese Woche ein neues Feature angekündigt . Apps für iPad und iPhone können ab sofort direkt über das Portal installiert werden. Wer auf einen App-Pin klickt, kann dadurch die Anwendung herunterladen. Apple hat für die Zusammenarbeit eine offizielle Präsenz des App Stores auf Pinterest aufgebaut. Die beiden Partner wollen damit das Entdecken von neuen Apps erleichtern. Ob und wann diese Funktion auch für Android-Apps kommt, ist nicht bekannt.

Quelle: http://t3n.de/news/e-commerce-offensive-pinterest-593736/

Promoted Pins: Was die bezahlten Anzeigen auf Pinterest bringen

Ab 1. Januar rollt Pinterest sein Werbeformat für alle aus. Deshalb informiert das Portal jetzt, wie die sechsmonatige Testphase mit ausgewählten Brands verlief. Die bezahlten Pins sollen Werbern mehr organische Reichweite bringen.

Organisches Teilen von bezahlten Anzeigen

Seit Mai testet Pinterest sein erstes Werbeformat. Die Promoted Pins können nach der Beta-Phase ab 1. Januar 2015 von allen Werbepartnern gebucht werden, informiert das Unternehmen jetzt. Aus diesem Anlass veröffentlicht die Visual Bookmarking-Plattform erste Erkenntnisse.

Den Resultaten zufolge sind die bezahlten Anzeigen ein nachhaltiges Werbemittel. Die Promoted Pins werden im Durchschnitt elf Mal von Nutzern geteilt, berichtet Re/code weitere Details . Durch die organische Verbreitung können Werber Earned Media in Höhe von 30 Prozent einstreifen: Für 1.000 US-Dollar, die in Pins gesteckt werden, generieren Marken einen Earned Media-Anteil im Wert von 300 US-Dollar. Die Anzeigen werden laut Pinterest auch lange nach Ende der Kampagne geteilt. Im Folgemonat kann noch ein Earned Media-Anteil von weiteren fünf Prozent erreicht werden, so das Social Media-Startup.

 

Die Promoted Pins erreichen bei den Nutzern organische Interaktion, zeigen erste Ergebnisse. (Bild: Pinterest)
Die Promoted Pins erreichen bei den Nutzern organische Interaktion, zeigen erste Ergebnisse. (Bild: Pinterest)

 

Pinstitute soll Werbepartner weiterbilden

Die Resultate der Testphase waren bei allen Branchen zu beobachten, betont Pinterest. Zu den Werbepartnern, die das Werbeformat vorab buchen konnten, zählen Nestle, The Gap und Expedia. Weiters testet die Plattform die Versteigerung von Plätzen für Promoted Pins nach dem Cost per Click-Modell. Das auktionsbasierte Werbeprodukt wird bei der Einführung im Januar allerdings noch nicht verfügbar sein, vorerst rechnet Pinterest nach dem Tausend-Kontakt-Preis ab.

Für den Launch der bezahlten Anzeigen kündigt das Unternehmen aus San Francisco außerdem das Pinstitute an – ein Programm, bei dem Werbetreibende den Umgang mit dem System lernen. Für Kleinunternehmen plant Pinterest Webinare.

Quelle: http://t3n.de/news/promoted-pins-bezahlten-anzeigen-586458/

Männer sind von Reddit, Frauen sind von Pinterest

Einige wichtigsten Erkenntnisse aus den Untersuchungen von Paymentsense.

Quelle: http://blog.carpathia.ch/

  • Mehr Frauen als Männer kaufen online ein
  • Frauen sind Schnäppchenjäger (sind wir AUCH würde ich sagen
  • Tech für Jungs und Schuhe für die Mädchen? Denken Sie noch einmal nach…
  • Frauen lieben Apps (den Punkt lesen Sie vielleicht 2x durch)
  • Möchten Sie Ihre Marke, ein Produkt oder Ihren Service einem grösseren Publikum vorstellen? Nutzen Sie die weibliche Kommunikation:  Be Social.

Pinterest wächst in Deutschland um fast 160 Prozent

Pinterest will mit Fotos Inspirationen für das tägliche Leben geben. Die Internet-Plattform wächst rasant. Nach San Francisco, Tokio, London und Paris steht die Eröffnung eines Berliner Büros bevor.

Matt Crystal leitet das internationale Geschäft der Internetplattform Pinterest und sucht jetzt in Berlin Personal für die neue Niederlassung des Unternehmens

Die Bilder-Plattform Pinterest steht kurz vor der Eröffnung eines Berliner Büros. Matt Crystal, der Auslandschef des Unternehmens, ist nach Berlin gereist, um einen Landes- und einen Communitymanager zu finden. Danach steht die Eröffnung eines Büros auf der Agenda.

Pinterest-Nutzer stellen Bilder und Links, die sie im Internet entdeckt haben und interessant finden, auf die Plattform. Die wichtigsten Kategorien sind Reise, Do it Yourself, Mode, Kochen und Innendesign. „Wir sind ein visuelles Entdeckungs- und Planungstool“, sagt Crystal. „Wir wollen, dass unsere Nutzer Dinge sehen, die sie inspirieren und die ihnen in ihrem echten Leben helfen – egal ob sie ihre Küche renovieren wollen oder eine Reise planen.“ Auf diese Weise ist Pinterest eine Brücke zwischen dem Online- und Offline-Leben seiner Nutzer. Ein Plug-in für Internetbrowser erleichtert das Pinnen von Fundsachen aus dem Netz.

Ben Silbermann, Evan Sharp and Paul Sciarra haben Pinterest im März 2010 gegründet. Das Unternehmen hat mehr als 57.4 Millionen monatlich aktive Nutzer weltweit. Ihre Zahl hat sich innerhalb des Jahres 2013 verdoppelt. In den vergangenen zwölf Monaten ist die Nutzung in Deutschland um 158 Prozent gestiegen. Besonders der mobile Bereich wächst stetig, allein in Deutschland 185 Prozent im vergangenen Jahr.

Pinterest baut seine mobile Plattform aus

Pinterest hat für dieses Jahr drei Ziele formuliert: den Ausbau der mobilen Plattform, Globalisierung und Monetarisierung. Schon jetzt wird Pinterest weltweit zu 75 Prozent über mobile Geräte benutzt. „Wir sehen, dass sich dieser Trend international beschleunigt. Deshalb konzipieren wir alle unsere Produkte aus der Perspektive Mobile First“, sagt Crystal.

Die Plattform unterhält Büros in San Francisco, Tokio, Großbritannien und Frankreich. „Momentan stellen wir in Berlin und in Brasilien Leute ein“, sagt Crystal. Darüber hinaus seien weitere Büros geplant.

Plattform will ab 2014 Geld verdienen

„2014 wird das erste Jahr sein, in dem wir Geld verdienen“, sagt Crystal. Es sei geplant, Anzeigen in die Seite einzubauen. Dazu wird zur Zeit ein Produkt entwickelt und ein Verkaufsteam aufgebaut. Ähnlich wie bei Facebook und Twitter soll es „Promoted Pins“ geben, die thematisch an die Nutzerinteressen angepasst sind. „Sie sollen die Nutzererfahrung steigern und nicht ablenken“, sagt Crystal.

Ferner wird die Plattform eine neue Funktion mit der Bezeichnung „Interest“ erhalten. Insgesamt gibt es hier 37 Kategorien. Der Algorithmus erkennt, was ein Pinner (so werden die Nutzer genannt) auf der Plattform teilt und was er sich ansieht. Pinterest errechnet daraus einen personalisiertes Fotoangebot. „Interest“ ist zur Zeit nur in den USA und Großbritannien erhältlich, soll aber in wenigen Monaten auch international ausgerollt werden.

Inspirationen sollen das Leben bereichern

„Pinterest verbindet Menschen mit den Dingen, die sie mögen und empfiehlt ihnen andere Dinge, die zu ihnen passen“, erläutert Crystal. „Wenn ich bei Google nach ,Bolognese‘ suche, finde ich hervorragende Pasta-Rezepte. Wenn ich aber bei Pinterest nach ,Abendessen‘ suche, finde ich jede Menge Inspirationen.“

Matt Crystal, der seit September 2012 bei Pinterest arbeitet, ist auch Gründer. Vor sieben Jahren hat er die E-Commerce-Plattform „The Party works“ gegründet. In dem Onlineshop finden Eltern die Ausstattung für Kinderfeste – von der Tom-and-Jerry-Kuchendekoration bis hin zu Luke-Skywalker-Kostümen. Davor war Crystal für die Unternehmensberatung McKinsey tätig.

Mercedes und andere Marken teilen Bilder

Nicht nur private Nutzer bestücken Pinterest mit Millionen von Fotos. Auch Marken haben die Plattform als Möglichkeit erkannt, ihre Produkte zu präsentieren. Der Automobilhersteller Mercedes ist dabei und das Modelabel Boss. „Diese Firmen stellen nicht ihren Produktkatalog ins Netz, sondern erzählen die Geschichte ihrer Marke und schaffen mit ihren Fotos Inspiration“, sagt Crystal.

Quelle: Berliner Morgenpost

Pinterest Seminar: 11. Februar 2014 – Universität St. Gallen

Seit Anfang 2012 ist Pinterest nicht mehr zu bremsen. Die Wachstumszahlen und die Referral-Link-Anteile der jungen Social Media Plattform sind bemerkenswert. Es ist somit kein Wunder, dass grosse E-Commerce-Player, wie amazon.com, etsy.com und Zalando, aber auch internationale Marken, wie Norstrom, Zara, Swarovski und Sephora, die Plattform für ihr Social Media Marketing verwenden. Auch im deutschsprachigen Raum steigt das Interesse. Es werden zum Beispiel schon viele Schweizer Unternehmen ohne ihr eigenes Zutun von Nutzern gepinnt und international ausgerichtete Unternehmen sind bereits aktiv auf der Plattform vertreten, um die Brand Awareness, das Brand Engagements und die Word-of-Mouth-Kommunikation zu erhöhen (Beispiele: Swatch, Tally Weijl, Lindt und My Switzerland).

pinteresterfolg

Aber was macht Pinterest so erfolgreich? Wie können Unternehmen davon profitieren? Und welche Chancen und Herausforderungen bestehen bei einer Nutzung von Pinterest durch das Unternehmen?

Im Pinterest Seminar widmen wir uns diesen Fragen und gewähren Einblicke in den aktuellsten Stand der Forschung und der Praxis. Die Seminarteilnehmer erhalten einen umfassenden Überblick über Verwendungsmöglichkeiten von Pinterest im Social Media Marketing und profitieren von exklusiven Erfahrungsberichten aus der Praxis und den jüngsten Ergebnissen aus der Wissenschaft.

Das Pinterest-Seminar in Kürze
  • 1 Key-Note aus der WissenschaftPinteressant für Unternehmen
  • Vorstellung der Forschungsergebnisse – Pinterest Studie des mcm-Instituts der Universität St. Gallen
  • 2 Praxis-Vorträge – Best Practice: Nutzung  und Integration von Pinterest im Social Media Marketing bei Swarovski und Schweizer Tourismus
  • Themenspezifische Workshops – Anwendung und Integration von Pinterest ins Social Media Marketing
  • Networking – Gelegenheit sich mit Fachpersonen und Führungskräfte aus verschiedenen Branchen auszutauschen
Detailliertere Informationen sind unter folgenden Links erhältlich:

Abonnieren Sie unseren “Social Media & Mobile Trends”-Newsletter oder schauen Sie auf unserem XING-Event vorbei und erfahren Sie aus erster Hand alle Neuigkeiten zu den einzelnen Seminaren.

Sie möchten jetzt schon mehr über Pinterest erfahren? – Besuchen Sie uns auf Facebook, Twitter, Google+, oder natürlich auf Pinterest!

Erste Pinterest-Aufgabe! – Stimmen Sie sich für das Seminar ein und testen Sie ihre Präsenz auf Pinterest!

  • Melden Sie sich bei Pinterest an und geben Sie folgende URL in ihren Browser ein: http://pinterest.com/source/ihre-domain
  • Für “ihre-domain” verwenden Sie die Domain ihres Unternehmens. Zum Beispiel: http://pinterest.com/source/socialmediamobiletrends.ch
  • Alle Pins die erscheinen, wurden von der Webseite ihres Unternehmens gepinnt. Überrascht? – Nutzten Sie das Seminar, um die Anzahl und somit ihre Reichweite zu erhöhen.

Pinterest verliert Streit um Namensrechte in Europa

Pinterest unterliegt vor einem Gericht in Alicante, Spanien, im Rechtsstreit gegen Premium Interest. Beide Unternehmen haben Interesse an den Namensrechten für Pinterest in Europa angemeldet.

Das US-Startup Pinterest hat laut Entscheidung des zuständigen Patentsamts mit Sitz in Alicante den Namen Pinterest in ganz Europa genutzt, ohne die dafür nötigen Rechte innezuhaben. Diese liegen nämlich in Europa bei dem News-Aggregator Premium Interest. Premium Interest stammt aus London und wurde von Alex Hearn gegründet. Bei der Firmengründung hat das Unternehmen auch den Namen Pinterest als Kurzform gesichert.

Premium Interest
Premium Interest hat sich in der EU ‚Pinterest‘ schützen lassen.

Premium Interest wird in Kürze mit eigenen Android- und iOS-Apps an den Start gehen. Aktuell gibt es von dem Service nur eine webbasierte Vorschau. Dabei geht es vor allem um die Darstellung von in anderen Netzwerken wie Twitter und Facebook besonders beliebten Inhalten und Events.

Den Namen Pinterest soll das Londoner Unternehmen eigenen Angaben zufolge seit Ende 2009/ Anfang 2010 nutzen. Zwar ist man mit dem Namen nicht großflächig in die Öffentlichkeit gegangen und nannte immer den gesamten Firmennamen. Die Markeneintragung selbst hat Hearn aber erst im Januar 2012 vornehmen lassen. Für den Rechtsstreit mit Pinterest sei das aber rechtzeitig vonstatten gegangen – hierbei ist eigentlich vorrangig nur wichtig, wer sich den Namen wann schützen lassen wollte. Der Bookmarkingdienst Pinterest war zur gleichen Zeit Ende 2009 gegründet worden, als Premium Interest loslegte. Ab März 2010 ließ man die ersten Nutzer in einer geschlossenen Betaphase die Seite ausprobieren. Über die namentsrechtliche Eintragung weltweit hatte man sich damals aber keine Gedanken gemacht.


Premium Interest ist wohl kaum daran gelegen, die Rechte so leicht abzugeben, egal was für ein Angebot noch von Pinterest kommen mag. Denn das Bilder-Netzwerk ist überaus populär, und so unterstellt TechCrunch vor allem finanzielle Absichten bei Premium Interest. Pinterest hat angekündigt, Berufung einzulegen. Viel realistischer ist aber, dass sich beide Parteien doch noch außergerichtlich einigen. Um in Europa weiter als „Pinterest“ aufzutreten, müsste der Bilderdienst irgendwie an die Rechte kommen – oder sich als Alternative umbenennen.

Pinterest startet Beta-Phase für eigene API

Pinterest hat am gestrigen Donnerstag die eigene Programmierschnittstelle (engl. „application programming interface“, kurz „API“) gestartet. Die ersten Betatester können darüber derzeit die beliebtesten Pinterest-Beiträge ihrer Accounts beispielsweise auf einer Website oder in einer Applikation einbinden. Zu den ausgewählten Partnern zählen unter anderem Zappos, Target und Walmart.

Die Funktionen der Pinterest-API

Derzeit haben Nutzer der Schnittstelle nur Zugriff auf die beliebtesten Pinterest-Beiträge, in naher Zukunft will Pinterest aber weitere API-Endpoints freigeben, heißt es im Unternehmensblog . Sie ermöglichen dann Zugriff auf …

  • die Beiträge mit den meisten „Repins“
  • die jüngsten Beiträge
  • verwandte Beiträge
  • die meist geklickten Beiträge
  • und alle Beiträge bestimmter Suchbegriffe

Bei Interesse an einem frühen Zugriff auf die Pinterest-API können Unternehmen sich über dieses Formular  um einen Beta-Zugang bewerben.

Die ersten Partner von Pinterest

Zu den ersten Partnern von Pinterest zählen neben den oben genannten Händlern auch einige Medien, darunter „Elle Magazine“, „Buzzfeed“ und „Mashable“. Ein Blick auf die vollständige Partnerliste verdeutlich aber erneut, an welche Zielgruppe sich Pinterest primär richtet: Von einigen Magazinen und Websites der Early-Adopter („Buzzfeed“, „Mashable“) einmal abgesehen, dominieren Marken mit einer vor allem weiblichen Zielgruppe. Pinterest nennt insgesamt 19 Beta-Tester, weitere sollen in Kürze folgen.

 

Quelle: t3n

Pinterest: Unternehmenswert liegt offenbar bei 3,8 Milliarden US-Dollar

Pinterest wurde im Rahmen seiner jüngsten Finanzierungsrunde (335 Millionen US-Dollar) auf 3,8 Milliarden US-Dollar Wert geschätzt, berichtet AllThingsDigital . Bei der letzten Finanzierungsrunde (200 Millionen US-Dollar) im Januar lag der Unternehmenswert noch bei 2,5 Milliarden US-Dollar.

Quelle:http://allthingsd.com/20131023/pinterest-does-another-massive-funding-225-million-at-3-8-billion-valuation/

Online-Bewerbung: Wie man sein Pinterest-Board zum Lebenslauf macht

Kreative Online-Bewerbung: Das Netz macht es möglich

Im Netz kann man sich auf vielfältige Weise einem potentiellen Arbeitgeber präsentieren. Wie ihr beispielsweise ein Pinterest-Board zur Online-Bewerbung macht, lest ihr hier

Dass man im Web mit verschiedenen Werkzeugen und Plattformen wirklich sehenswerte Online-Bewerbungen zaubern kann, ist bekannt. Einige sehr gelungene Beispiele haben wir euch auf t3n.de auch schon gebündelt präsentiert. Auf der Karrierebibel wurde jetzt ein weiteres konkretes Beispiel mit Bezug auf Pinterest vorgestellt – inklusive einiger Hinweise, wie ihr euch eine eigene originelle Pinterest-Bewerbung stricken könnt und worauf ihr achten solltet. Die Idee zu diesem Beitrag kam zudem von dem Leser Toby Kronwitter, der im Rahmen dessen ein Beispiel-Profil erstellt hat.

 

Online Bewerbung Pinterest Toby Kronwitter
Toby Kronwitter hat aus seinem Pinterest-Board eine Online-Bewerbung gemacht. (Screenshot: Pinterest-Online-Bewerbung )

 

Pinterest: ein starkes Tool für die eigene Online-Bewerbung

Pinterest eignet sich mit den verschiedenen Pinnwänden und der visuellen Ausrichtung der Inhalte darin hervorragend, um eigene Reiter anzulegen, die einen Recruitier durch die verschiedenen Bereiche navigieren lassen. Im aufgeführten Beispiel von Toby Kronwitter findet man Pinnwände zur Schulzeit, Ausbildung, Projekte, Referenzen und Arbeitsproben sowie einen für Kontaktmöglichkeiten. Wichtig ist, dass ihr bei der Einrichtung mit einem aussagekräftigen Namen aufschließt – Pseudonyme sollten vermieden werden. Ist der eigene Name bereits vergeben, dann gibt es die Möglichkeit der Pinterest-Bewerbung einen Kampagnen-Namen zu geben – beispielsweise „Go for Kronwitter“ oder „Kronwitter for t3n-Magazin“. Doch Vorsicht: natürlich eignet sich diese Herangehensweise nicht für alle Branchen gleichermaßen. Sicherlich ist es auch ratsam für den ein oder anderen Personaler einen klassischen Lebenslauf hochzuladen. Auch hier hat Toby Kronwitter für ein klasse Beispiel gesorgt.

t3n news post 489200 online lebenslauf feat smallDas könnte dich auch interessieren:

Lebenslauf-Beispiele: So sehen beeindruckende Online-Bewerbungen aus

Die Pinterest-Bewerbung sollte auf jeden Fall, als zusätzlicher, grafischer Kanal verstanden und nicht als zentrales Element der Bewerbungsstrategie aufgesetzt werden, meint zudem der Karrierebibel-Autor Christian Müller. Das Board kann im Social Web für Aufmerksamkeit sorgen, in dem man potentielle Arbeitgeber folgt und deren Pins regelmäßig „repinnend“.

Als kleine Checkliste gibt man folgende Tipps an die Hand, die für die eigene Pinterest-Bewerbung hinzugezogen werden sollten:

  • Nehmt euch für die Erstellung der Infografiken, Screenshots und Arbeitsproben Zeit.
  • Achtet auf eine chronologische Anordnung der Pinnwände und einen nachvollziehbare Titel.
  • Bindet Pins in andere Bewerbungsaktivitäten und -kanäle ein.
  • Nutzt Pinterest als grafisches Zentrum der Bewerbung und nicht als einzigen Kanal.
  • Klärt mit ehemaligen Arbeitgebern ab, ob die Referenzen öffentlich verwendet werden dürfen.
  • Promotet eure Pinterest-Bewerbung über die sozialen Netzwerke und dem eigenen Blog.
  • Sichert euch die Aufmerksamkeit reichweitenstarker Blogs und Pinterest-Nutzer, um die Bewerbung bekannt zu machen.
  • Folgt potentiellen Arbeitgebern auf Pinterest und repinned deren Pins immer wieder.

 

 

Sollte jetzt jemand Lust bekommen eine eigene Pinterest-Bewerbung aufzuziehen, würden wir uns natürlich freuen, wenn ihr uns darüber informiert – vielleicht widmen wir dem Projekt dann einen eigenen Beitrag. Wer noch nicht so ganz überzeugt ist, der findet ein weiteres sehenswertes Beispiel im Board von Jeanne Hwang .

 

Quelle: t3n

Pinterest als neuer Kanal der Social Media Strategie

Mit Pinterest hat sich ein weiterer Social Media Dienst hervorgetan, der für Marken und Unternehmen äußerst interessant ist. In Deutschland noch nicht so bekannt wie Facebook oder Twitter, ist Pinterest aber auf dem besten Weg auch hierzulande immer bekannter und relevanter zu werden. Und das aus gutem Grund: denn es gibt schon zahlreiche Websites, die inzwischen mehr Traffic über Pinterest Pins erhalten, als über Facebook Shares oder Twitter Tweeds. Doch was genau ist Pinterest und für wen ist es interessant?

Kennen Sie Pinterest?

Pinterest ist eine Online-Community „zum Sammeln und Organisieren liebenswerter Dinge“ in Form von Bildern und Videos – so Pinterest über sich selbst. Auf persönlichen Pinnwänden („Boards“) gesammelt, können Bilder und Videos von anderen „Pinnern“, also den Nutzerinnen und Nutzern, kommentiert, in Form von „Repins“ weitergepinnt und via „Gefällt mir“ gemocht werden. Den Pinnwänden oder Pinnern kann natürlich auch gefolgt werden („Follower“). Für Unternehmen und Marken stehen zudem spezielle Business-Accounts zur Verfügung.

Beliebige Bilder und Videos aus dem Web lassen sich ebenso wie eigene Bilder und Videos auf einfache Weise mit Beschreibung und Link auf einer Pinnwand platzieren. Dabei sind Onlinebilder und -videos stets automatisch mit der eigentlichen Quelle verlinkt. Zahlreiche Websites und E-Shops nutzen inzwischen bereits das kleine Pinterest-Icon, damit die eigenen Produkte und Bilder bequem in Pinterest geteilt – ähm – gepinnt werden können. Soweit kommen uns die Funktionen aus anderen Social Media Diensten bekannt vor.

Schöne Inhalte sind die Stärke von Pinterest

Das Besondere an Pinterest ist allerdings schon auf den ersten Blick sichtbar: der Content. Denn die Inhalte auf Pinterest bestehen fast ausnahmslos aus wunderschönen Bildern und Fotos. Anders als bei anderen Social Media Diensten verwenden die Pinterest-Nutzer auch die meiste Zeit darauf, Inhalte zu erzeugen: 83,9% der Pinterest-Zeit wird auf das Pinnen verwandt. 15,5% der Zeit wird geliked und lediglich mickrige 0,6% der Zeit wird zum Kommentieren genutzt.

Gerade für Unternehmen bieten sich hier wunderbare Möglichkeiten für erfolgreiches Content Marketing.

Frauen als ideale Zielgruppe

Laut TechCrunch ist der typische Nutzer auf Pinterest übrigens eine Nutzerin: eine 18 bis 34 jährige, gutverdienende Frau.

  • 87% der Nutzer sind Frauen
  • 80% der Nutzer sind zwischen 25 und 54 Jahre
  • 50% der Nutzer haben Kinder
  • 28% der Nutzer haben ein Haushaltseinkommen von mehr als 100.000 US$
Das macht Online-Marketer natürlich neugierig und bildet ein äußerst interessantes Zielgruppenfundament für Marken. Der hohe Anteil weiblicher Nutzer für Social Media ist dabei geradezu einzigartig und auch die Kaufkraft überzeugt: Gegenüber Onlinekäufern, die nicht über einen Social Media Dienst auf einen Shop gelangen, geben Personen, die über Pinterest auf einen Shop gelangen, 70% mehr Geld aus.

Für wen sich Pinterest eignet

Intuit hat eine nette Infografik erstellt, die dabei hilft zu entscheiden, ob das eigene Unternehmen auf Pinterest sein sollte. Im Kern zeigt sich, dass B2C-Unternehmen mit der Zielgruppe Frauen insbesondere dann auf Pinterest vertreten sein sollten, wenn sie im Bereich Mode, Kochen oder Handgemachtes agieren. Auch wenn Ihr Unternehmen über visuell ansprechende Produkte verfügt, kann ein eigener Pinterest-Auftritt sehr erfolgreich sein.

Die Relevanz von Pinterest lässt sich für bekanntere Marken oder Unternehmen auch ganz einfach dadurch testen, dass Pinterest nach Pins zu eigenen Produkten durchsucht wird. Je zahlreicher bereits Pins vorhanden sind, desto interessanter wird das eigene Engagement. Und ganz nebenbei finden sich so die ersten Multiplikatoren, die durch Interaktionen als Follower und Influenzer für die eigene Pinterest-Präsenz gewonnen werden können.

Aber auch wer keine visuell ansprechenden Produkte bietet, kann via Pinterest einen Einblick in Inspirationen, Anwendungsbeispiele, Trends, Infografiken oder einfach Dinge geben, die das eigene Unternehmen bzw. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lieben.

Fazit

Pinterest bietet für Unternehmen interessante Zutaten für ein erfolgreiches Social Media Marketing und kann dabei ganz neue Zielgruppen erschließen. Zwar ist Pinterest bislang in Deutschland noch nicht der ganz große Durchbruch gelungen, aber es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Pinterest sich ähnlich wie in den Vereinigten Staaten neben Facebook und Twitter als Social Media Plattform etabliert. Kein anderer Social Media Dienst ist so auf Visuelles ausgerichtet, begeistert so sehr die Zielgruppe Frauen und ermöglicht in Kombination mit dem eigenen E-Shop so gute Konversionsmöglichkeiten. Dabei kommt Unternehmen, die bereits auf Pinterest sind oder in Kürze ihr Pinterest-Engagement starten, das Nischendasein in Deutschland auch ein Stück weit zu Gute. Denn bislang tummelt sich dort noch eine überschaubare Anzahl an Marken und Unternehmen. Die fehlende Konkurrenz macht es so einfacher die Aufmerksamkeit der Pinterest-Nutzer auf die eigenen Inhalte zu lenken. Und: Anders als bei anderen Social Media Plattformen, sind die Inhalte in Form von hochwertigem Bildmaterial in vielen Fällen schon im Unternehmen vorhanden. Lassen Sie es auf einen Versuch ankommen: Sie werden Pinterest lieben.

 

Interessante Infografiken zu Pinterest und anderen Social Media Diensten finden Sie übrigens – Pinterest-Auftritt.

Download Artikel

 

„Pinterest als neuer Kanal der Social Media Strategie“ (PDF, 655 KB)

Quelle: http://www.re-lounge.com

Pinterest führt Rich Pins ein: Mehr Informationen zu Produkten [Anleitung]

Pinterest möchte interessanter für Unternehmen werden und hat in der neuen Version 2.4.2 der App ein neues Feature namens Rich Pins ausgerollt. Damit ist es möglich, Filme, Rezepte und Produkte mit Zusatzinformationen anzureichern. Wir zeigen euch, wie das geht.

Rich Pins auf Pinterest für Filme, Rezepte und Produkte

Um die Pins auf Pinterest für Unternehmen noch interessanter zu machen, haben die Entwickler des sozialen Netzwerks sogenannte Rich Pins für Filme, Rezepte und Produkte eingeführt. Diese werden automatisch mit Informationen zu den Fotos und Grafiken angereichert. Dazu müssen die Bilder zuvor auf einer Partner-Website gepinnt worden sein, für die der Partner eigene Zusatzdaten wie Preis, Verfügbarkeit und Zutaten in die Meta-Daten eingefügt hat Rich Pins auf Pinterest für Filme, Rezepte und Produkte.

 

Rich Pins

 

Bereits jetzt sind mit Etsy und eBay große Protagonisten dabei – für das Thema Kochrezepte hat Pinterest ebenso etliche Partner gefunden. Und mit Flixster, Netflix und Rotten Tomatoes gibt es auch einige Anbieter für die Kategorie Filme. Das neue Feature unterstützt verschiedene Metadatenformate wie die Open-Graph-Tags von Facebook. Somit hat das soziale Netzwerk sich für ein offenes System entschieden. Ab Version 2.4.2 der Pinterest-App werden diese angereicherten Informationen ausgespielt.

oEmbed: Wie implementiert man Rich Pins für Produkte?

Mehr zum Thema Pinterest

Für die Rich Pins muss man einige Schritte vornehmen: Als Erstes gilt es, sich für eine Implementierungsart zu entscheiden – Produkte, Filme oder Rezepte. Möchte man beispielsweise die Implementierungsart Produkte durchführen, hat man zwei Methoden zur Verfügung: oEmbed und Semantic Markup. Die Methode oEmbed ist für Unternehmen geeignet, die die technischen Kapazitäten haben, um sogannte oEmbed-Endpunkte anzulegen. Diese Variante ist die von Pinterest bevorzugte Option, nicht zuletzt, da sie auch als die flexibelste und umfangreichste Methode gilt – man kann mehrere Produkte auf einer Seite unterstützen. Zudem ist es einfach, die angereicherten Informationen aktuell zu halten. oEmbed erlaubt es, auf Pinterest nach Preisen und Verfügbarkeit sowie anderen Informationen zu suchen. Mehr Informationen gibt es auch auf oembed.com . Ein funktionierendes Beispiel eines oEmbed-Endpunktes für Produktinformationen ist offen für Etsy einsehbar . Gebt einfach einmal eine enstprechende Etsy-Produkt-URL an, um eine JSON-Beispielantwort zu erhalten.

Basis-Informationen für Einzelprodukt-Seiten

Feld Beschreibung erforderlich?
provider_name Shopname (z.B. „Etsy“) N
url Canonical-URL für die Seite (ex: „http://www.etsy.com/listing/102040796/raspberry-lemonade-body-lotion“) J
title Produktname. Kann abgeschnitten werden, sobald alle Formatierungs-und HTML-Tags entfernt werden. J
description Produktbeschreibung. Kann abgeschnitten werden, sobald alle Zeilenumbrüche und HTML-Tags entfernt werden. N
brand Markenname (z.B. „Erfolgsmarke“) N
product_id Eindeutig identifizierbare ID des Produkts innerhalb Ihrer Website N
price Nummer (fließend), also Produkt-Preis ohne Währung (z.B. „6.50“) J
currency_code Währungscode wie hier definiert: „http://www.xe.com/iso4217.php“ (z.B. „EUR“) J
availability Verfüfbarkeit, mögliche Werte: „in stock“, „preorder“, „backorder“ (wird in Kürze nachgeliefert), „out of stock“ (möglicherweise bald wieder vorrätig) und „discontinued“ (Auslaufmodelle). N
quantity Anzahl, Positiverer Wert als „in stock“ oder „out of stock“. N

Coding-Beispiel

 

Beispiel Codezeile
Coding-Beispiel

 

Basisinformationen für Seiten mit mehreren Produkten oder mehrere Angebote (oder „skus“)

Dieses Format verwendet ihr, sobald eine Seite mehrere Produkte enthält (zum Beispiel Pyjama oben und unten) oder Seiten mit mehreren Angeboten (zum Beispiel Pyjamahosen in verschiedenen Farben, die unterschiedliche Preise haben).

Unterstützende Felder

Feld Beschreibung erforderlich?
provider_name Shopname (z.B. „Etsy“) N
url Canonical-URL für die Seite (z.B. „http://www.etsy.com/listing/83934917/chocolate-raspberry-drizzle-body-lotion“) J
products JSON-Liste der Wörterbücher mit Produktfelder wie unten definiert. J

Produktfelder

Feld Beschreibung erforderlich?
title Produktname. Kann abgeschnitten werden, sobald alle Formatierungs-und HTML-Tags entfernt werden. J
description Produktbeschreibung. Kann abgeschnitten werden, sobald alle Zeilenumbrüche und HTML-Tags entfernt werden. N
brand Markenname (z.B. „Erfolgsmarke“) N
product_id Eindeutig identifizierbare ID des Produktes innerhalb Ihrer Website N
offers JSON-Liste der Wörterbücher mit Produktfelder wie unten definiert. J

Angebotfelder

Feld Beschreibung erforderlich?
title Produktname. Kann abgeschnitten werden, sobald alle Formatierungs-und HTML-Tags entfernt werden. N
description Produktbeschreibung. Kann abgeschnitten werden, sobald alle Zeilenumbrüche und HTML-Tags entfernt werden. N
offer_id Eindeutig identifizierbar ID des Angebots innerhalb Ihrer Website N
price Nummer (fließend), also Produkt-Preis ohne Währung (z.B. „6.50“) J
currency_code Währungscode wie hier definiert: „http://www.xe.com/iso4217.php“ (z.B. „EUR“) J
availability Verfüfbarkeit, mögliche Werte: „in stock“, „preorder“, „backorder“ (wird in Kürze nachgeliefert), „out of stock“ (möglicherweise bald wieder vorrätig) und „discontinued“ (Auslaufmodelle). N
quantity Anzahl, Positiverer Wert als „in stock“ oder „out of stock“. N

Coding-Beispiel

 

Coding Beispiel
Coding-Beispiel

 

Eine Anleitung für das Semantic-Markup für Produkte sowie für die Implementierungsarten Filme und Rezepte findet Ihr auf dem Pinterest-Developer-Blog .

 

Quelle t3n.

Die Schweizerische Kriminalprävention jetzt auch auf Pinterest.com

Und was macht die SKP auf pinterest.com?

Ganz einfach, mit Prävention muss man dahin gehen, wo die Menschen sind und nicht nur darauf warten, dass Sie zu einem kommen.

Daher macht die SKP jetzt einen Test mit Pinterest.com auf Deutsch. Die erste Pinnwand haben sie  zum Monatsthema Mai 2013 «Diebstahl» erstellt.

 

Die Adresse der SKP: https://pinterest.com/skppsc/

Mammoth: Online-Dienst zwischen Pinterest, Dropbox und Evernote

Mammoth: Online-Dienst zwischen Pinterest, Dropbox und Evernote

Mit Mammoth kündigt sich momentan ein neuer Online-Dienst an, der in den digitalen Alltag seiner Nutzer einziehen möchte. Mammoth erlaubt es, beliebige Webseiten, Texte und Dateien in einzelnen „Boards“ abzulegen. Wir haben den neuen Dienst getestet und stellen ihn im Video vor.

Mammoth: Offene Beta-Phase gestartet

Seit einigen Tagen befindet sich Mammoth (auf Deutsch: Mammut) in einer halb-offenen Beta-Phase. Rein kommt nur, wer es schafft, fünf weitere Freunde dazu zu überreden, sich für Mammoth zu registrieren. Durch diese geschickte Maßnahme erreichte Mammoth schon einiges an Aufmerksamkeit in den üblichen sozialen Netzen.

mammoth 1
Die Mammoth-Startseite erinnert stark an Pinterest.

Mischung aus Pinterest, Dropbox und Evernote

Nach dem Login erwartet einen der Dienst mit einer Pinnwand-Optik, die ein wenig an Pinterest erinnert. Jede einzelne Box stellt ein sogenanntes „Board“ dar und kann verschiedenste Informationen beinhalten. Ein Board kann ganz simpel als Notizzettel dienen, dafür stellen die Macher dem Nutzer einen simplen Editor mit einigen Formatierungsoptionen für Listen und Tabellen zur Hand. In dieser Hinsicht erinnert die Anwendung an Evernote und Co. Weiterhin können in einem Board aber auch sämtliche erdenklichen Dateien abgelegt werden, egal ob Bilder, PDF-Dokumente oder ZIP-Dateien. Per Drag&Drop werden die jeweiligen Dateien sofort hochgeladen.

Browser-Plugin hilft beim Ablegen

Über ein Browser-Plugin für Chrome können außerdem Inhalte von Webseiten in den Boards abgelegt werden. Markierte Texte, Bilder oder Links können ebenfalls per Drag&Drop abgelegt werden. Das kleine Mammut in der Statusleiste zeigt außerdem an, ob der Nuzuer auf der jeweiligen Webseite bereits Inhalte in Mammoth gesichert hat.

Interessant ist auch die Tatsache, dass ein Board von mehreren Benutzern angesehen und editiert werden kann. So entstehen schnell und einfach kollaborative Sammlungen von multimedialen Inhalten über das Internet.

Pinterest: Wie verkaufsfördernd das Netzwerk wirken kann

Wie man Pinterest auch als Verkaufskanal nutzt und welchen Stellenwert die digitale Pinnwand beim Social-Commerce entwickelt hat, verrät euch eine neue Infografik. Sie zeigt zum Beispiel, dass Pinterest-User mehr Geld ausgeben würden als User anderer Social-Networks.

„Alles so schön bunt hier“ ist der erste Gedanke beim Betreten der Bilderwelt von Pinterest. Die Pinnwand ist ein stetig wachsendes Social Network, das auch in Deutschland immer mehr an Bedeutung gewinnt. Schon einmal haben wir darüber berichtet, dass Pinterest an Bedeutung für Onlineshop-Betreiber gewinnt. Der kanadische Anbieter Shopify hat jetzt eine Infografik erstellt, die Trends aufzeigt und mit Statistiken aus den Onlineshops auf Shopify-Basis belegt. Am Rande sei darauf hingewiesen, dass Pinterest besonders für die weibliche Zielgruppe ein interessanter Verkaufskanal ist, wie die beiden E-Commerce-Spezialistinnen Silke Berz und Astrid Wunsch von der Fullserviceagentur Triplesense  in dem Vortrag „E-Commerce für Frauen: Männer jagen, Frauen auch. Nur anders “ eindrucksvoll ausgeführt haben. Mehr dazu in unserem Artikel „E-Commerce: Was Frauen wollen“.

 

pinterest zalando 1
Zalando präsentiert einzelne Sortimente auf Pinterest. (Screenshot: Zalando/Pinterest)

 

Einsatzbeispiel bei Pinterest: Zalando

Pinterest kann gut genutzt werden, um Teile des eigenen Sortiments zu präsentieren. Besonders Style- und Fashionprodukte, aber auch Gadgets und einfach alles, was auf einem Foto cool aussieht, ist für den Einsatz auf Pinterest gut geeignet.

 

pinterest zalando 2
Zalando verlinkt Pins direkt mit dem Produkt im Onlineshop. (Screenshot: Zalando/Pinterest)

 

Die wichtigsten Aussagen der Infografik im Überblick

  • Pinterest steht in der Kategorie „Social Network“ weltweit auf Platz Drei der Beliebtheitsskala
  • Wachstum: Pinterest soll schneller wachsen als Facebook und Twitter damals an der selben Stelle ihrer Entwicklungsgeschichte.
  • Warenkorbhöhe: Pinterest-User würden mehr Geld ausgeben als User aus anderen Social-Networks und deutlich mehr als User, die über eine Website im Onlineshop landen.
  • Praxistipp: Pins mit Preisauszeichnung erhaltend deutlich mehr Likes als Pins ohne Preis.

Zahlen aus den Shopify-Onlineshops

  • Durchschnittliche Warenkorbhöhe 80 Dollar (leider ist nicht ersichtlich ob es sich um US-Dollar oder kanadische Dollar handelt, Shopify stammt jedoch aus Kanada.)
  • 3.879 Shopify-Stores nutzten innerhalb eines Monats Pinterest
  • 262.943 Visits gelangten dabei von Pinterest zu den Onlineshops
  • Das entspricht rund 68 Visits pro Onlineshop
  • 320 Bestellungen in einem Monat im gesamten Auswertungsbereich von 3.879 Onlineshops

Fazit: Pinterest verkauft wenig, aber erregt Aufmerksamkeit

Aktuellere Zahlen hat Shopify zwar noch nicht zu bieten, angesichts der Zahl von sage und schreibe 320 Bestellungen in einem ganzen Monat aber wird deutlich, dass Pinterest nicht als reiner Verkaufskanal verstanden werdend darf, da die Zahl der direkten Bestellungen aus Pinterest heraus noch zu gering ist. Und selbst „zu gering“ ist noch höflich ausgedrückt, rechnet man die durchschnittliche Warenkorbhöhe von 80 Dollar auf die Bestellungen und die rund 4000 Shops um, dann landen quasi „Cent-Beträge“ im Shop-Betreiber-Geldbeutel. Sinnvoller dürfte es sein, Pinterest als eine Mischung aus Kundenbindungsmaßnahme, Marketing-Plattform und Verkaufskanal zu betrachten. Es ist allerdings angesichts der Wachstumszahlen die Shopify nennt, möglich, dass sich das Blatt eines Tages wendet – vielleicht sogar schneller als man denkt.

Infografik – Pinterest

Zum Öffnen der Infografik bitte das Vorschaubild anklicken.

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Redesign: So sieht das neue Pinterest au

Redesign: So sieht das neue Pinterest aus

Pinterest verändert sich: Das Redesign bringt eine frische Optik, entfernt unwichtige Features und ergänzt Analytics. Diese Infografik bringt alle Neuerungen auf den Punkt.

Es macht den Anschein, als habe das Bildernetzwerk Pinterest hierzulande an Bedeutung verloren. Und tatsächlich: Der große Hype ist vorbei. Doch trotz der ausbleibenden Berichterstattung durch Mainstream-Medien erklimmt das Suchvolumen seit Januar neue Rekordhöhen. Und seit vergangenem Montag begrüßt das Bildernetzwerk neue Besucher mit einem frischen Design. „Weniger Features, mehr Analytics“, so das Motto.

Pinterest Redesign: die Neuerungen im Überblick

Vor allem den Kopf der Seite hat das Entwicklerteam überarbeitet. Er wurde funktionell aufs Wesentliche reduziert und erstrahlt in klarem Weiß. Auch die Darstellung der Pins wurde angepasst. Die ehemals weiße Umrandung fällt zugunsten größerer Bilder weg. Sie schließen deshalb direkt mit dem Hintergrund ab, wie das folgende Bild zeigt.

Pinterest Redesign
Pinterest im alten (links) und neuen Look (rechts).

Mit den optischen Veränderungen geht eine Reduzierung der Features einher. Aus der Beschreibung von Pins wurden unter anderem Hashtags und Links entfernt. Hinzu kommt stattdessen die Möglichkeit zur Analyse für Blogger, Unternehmen und Organisationen. Sie können nach der Anmeldung unter business.pinterest.com eine Reihe von Daten des Pinterest-Accounts auslesen. Alle wichtigen Details rund um Design, Features und Analytics fasst die folgende Infografik noch einmal zusammen.

Ein Mausklick auf den unten stehenden Ausschnitt öffnet die komplette Infografik.

Pinterest Redesign Ausschnitt

Flat Design: Pinterest-Board sammelt gelungene Webdesign-Beispiele

Der neue Webdesign-Trend Flat Design legt den Fokus auf übersichtliche und funktionale Websites und Applikationen. Besonders gelungene Beispiele sammelt ein Pinterest-Board, dem designinteressierte Leser einen Besuch abstatten sollten.

Der neugewonnene Fokus auf schlichtes und funktionales Design steht den opulenten Möglichkeiten aktueller Webtechnologien entgegen. Er setzt hingegen auf altbekannte Prinzipien wie „Form follows function“ und „Less is more“. Wie gut das aussehen kann, zeigt unter anderem die aktuelle Microsoft-Website. Sie findet sich neben weiteren Beispielen in unserem Überblicksartikel zum Thema Flat Design.

Webdesign-Inspiration: „Less is more“

 

Flat Design Webdesign Inspiration
Das Pinterest-Board von Marc Seefelder.

 

Weitere Beispiele besonders funktionaler Interfaces sammelt Marc Seefelder, Creative Director bei MING Labs. In seinem Pinterest-Board über Flat UI Design finden sich gelungene Websites und Applikationen, die User Interfaces auf Basis dieser Prinzipien gestalten – darunter die Websites von Bing und The Verge . Wer sich für den Webdesign-Trend begeistern kann, sollte dort einmal vorbeischauen.

 

 

Pinterest Web Analytics vorgestellt, Bezahl-Features kommen

Mit Pinterest Web Analytics hat das Social Network jetzt einen weiteren Schritt in Richtung Professionalisierung unternommen. Denn der neue Statistikdienst ist ein Vorbote kostenpflichtiger Features, die noch dieses Jahr kommen.

Websitebetreiber bekommen durch Pinterest Web Analytics Informationen darüber, was von ihren Seiten „gepinnt“ wird und was mit diesen Pins geschieht. Konkret:

  • Wie viele Nutzer haben etwas von der eigenen Seiten gepinnt?
  • Wie viele Nutzer haben diese Pins gesehen?
  • Wie viele Nutzer haben die Seite via Pinterest besucht?
  • Außerdem eine Auswahl der am häufigsten gepinnten Inhalte, der am meisten weitergegebenen Inhalte und der neuesten Inhalte.

Auf diese Weise soll man einen Überblick dazu bekommen, welche Themen und Inhalte bei den Nutzern gerade besonders gefragt sind.

 

pinterest web analytics 02
Beispielhafte Auswertung in Pinterest Web Analytics.

Um Zugriff auf Pinterest Web Analytics zu haben benötigt man einen Business-Account, stellt auf den neuen Look von Pinterest um und lässt seine Seite verfizieren . Ist das alles gegeben, kann man im Menü rechts oben „Analytics“ auswählen.

 

Das neue Statistikangebot ist dabei ein vorbereitender Schritt für ein wichtiges anderes Vorhaben: Pinterest möchte gern Geld verdienen. Das drei Jahre alte Unternehmen ist inzwischen auf immerhin 2,5 Milliarden Dollar bewertet. Laut comScore hat die Seite etwa 30 Millionen Unique Visitors im Monat.

Bislang aber ist die Seite werbefrei. Pinterest Web Analytics sei nun ein klarer Schritt in Richtung Monetarisierung, schätzte Analyst Greg Sterling von Opus Research gegenüber Reuters ein. „Sie könnten auch schlecht Geld von Nutzern verlangen, ohne dass man den Erfolg messen kann“, erklärte er.

Gegenüber dem Wallstreet Journal hatte Pinterest-CEO Ben Silbermann angekündigt, in diesem Jahr die Grundlagen für die Monetarisierung legen zu wollen. Details kostenpflichtiger Funktionen sind bislang nicht bekannt.

Pinterest mit 2,5 Milliarden Dollar bewertet

Das Fotonetzwerk Pinterest hat eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen und eine Kapitalspritze von 200 Millionen Dollar erhalten. Dabei wurde das Start-up mit 2,5 Milliarden Dollar bewertet.

Die Investmentfirma Valiant Capital Management, die bereits Anteile an Dropbox und Evernote hält, ist nun auch beim Fotonetzwerk Pinterest eingestiegen, berichtet der „Wall Street Journal“-Blog AllThingsD. Pinterest kann sich über eine Kapitalspritze von 200 Millionen Dollar freuen. An der Finanzierungsrunde, bei der das Unternehmen mit 2,5 Milliarden Dollar bewertet wurde, beteiligten sich auch bestehende Pinterest Investoren wie Andreessen Horowitz und Bessemer Venture Partners.

Pinterest werde das Geld in die Weiterentwicklung seiner Plattform und die internationale Expansion stecken, so AllThingsD. Das Fotonetzwerk zählte zuletzt 50 Millionen Nutzer weltweit.

picalook.com – die neue Community für Fashion und Style

 

Bei picalook.com kann jeder seinen eigenen Style und Fotos “pinnen”, also posten. Nun kommt aber gerade für mich das Beste: Wenn mir ein Style (Pin) auf picalook gefällt, kann ich diesen markieren (auch “taggen” genannt) und dann werden die Produkte von dem Foto in angeschlossenen Shops für mich gesucht. Diese kann ich dann auch direkt online kaufen.
Mode online kaufen
macht mir oft auch viel mehr Spaß, als mich durch die überfüllten Geschäfte zu drängeln.

Derzeit befindet sich picalook.com noch in der Testphase, aber auf Anfrage kann man auch eine Einladung in die Mode Community erhalten. Dies tat ich natürlich und erhielt eine picalook-Einladung, so konnte ich schonmal schauen, was picalook.com alles bietet und ob es sich auch wirklich lohnt.

Bei der Anmeldung wird man direkt gefragt, auf was für Styles man steht. Durch Anklicken der Kategorien kann man so direkt den Nutzern folgen, die solche Styles, wie man sie mag, posten.

Es stehen Kategorien wie Streetstyle, Shopping, Teens & Kids, Flirt & Fund, Business, Club & Party und viele mehr zur Verfügung. Ich entschied mich erstmal für 4 Kategorien.

Nun folge ich also den Nutzern, die in etwa das posten, was mir gefällt bzw. gefallen könnte.

Die Fashion Community von picalook.com bietet wirklich viele Möglichkeiten. So kann ich bequem beim “Window Shopping” shoppen gehen.

Wer nutzt eigentlich Pinterest?

Welche User können Brands über Pinterest ansprechen? Eine Infografik liefert zu dieser Frage Antworten.

Pinterest wächst und wächst. Insofern ist es verständlich, wenn Unternehmen verstärkt darüber nachdenken, wie sie die User auf dem Social Network mit ihren Botschaften erreichen können. Da es Hinweise darauf gibt, dass es bei Pinterest bald auch Werbeanzeigen geben wird, wird das Network für Brands noch interessanter.

Wishpond hat eine Infografik erstellt, die einige Daten und Statistiken aus dem vergangenen Jahr zu dem Social Network zusammenfasst. Daraus geht u. a. hervor, dass 80 Prozent aller Pinterest-User weiblich sind – das ist nicht neu. 50 Prozent der Pinterest-Nutzer haben Kinder – das ist schon eher eine neue Information.

Im Schnitt sind US-amerikanische User 77 Minuten auf der Site. Mehr als 80 Prozent der Pins auf Pinterest sind Repins.

Die Zeit, die User auf Pinterest verbringen, lässt sich so aufteilen: 83,9 Prozent werden für das “Pinning” aufgewendet, 15,5 Prozent für das “Liken”. Gerade mal 0,6 Prozent der Zeit wird für Kommentare verwendet.

Ganz interessant ist für Händler sicher die folgende Information: Pins mit “Preisschildern” bekommen 36 Prozent mehr Likes als Pins ohne Preisangabe.

Bei den Kategorien ist der Bereich “Essen und Trinken” führend. 57 Prozent aller Pinterest-User stehen auf irgendeine Weise mit diesbezüglichem Content in Kontakt.

Helfen Ihnen diese Informationen? Oder machen Sie um Pinterest sowieso lieber einen großen Bogen? Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

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Pinterest stellt neues Tool vor

Mithilfe des „News“-Tool sollen User Content leichter finden können. Ein wichtiger Aspekt bleibt aber weiter außen vor.

Bei Pinterest gibt’s was Neues: Das Social Network hat seinen Activity-Feed überarbeitet und jetzt ein neues Tool mit dem Namen “News” gelauncht. Damit sollen User einfacher Content finden, als es bislang möglich war. Der Bereich “Your News” wird dann auf dem linken Spektrum des Homefeeds angezeigt. Außerdem gibt es einen News-Tab auf dem Profil des Users. Das berichtet The Wall.

Mit dabei sind auch Board-Invitations; was weiterhin fehlt, sind Angaben zu Likes und neuen Followern. Das überrascht etwas, denn hier hätte man erwartet, dass Pinterest in diesem Bereich nachbessert. Notifikationen über Likes und neue Follower erhalten die User immerhin weiter per E-Mail.

Pinterest: Content leichter finden

Wie Pinterest mitteilt, soll das Update dem User in erster Linie helfen, relevanten und interessanten Content leichter zu finden. Innerhalb des News-Bereichs werden dann die Boards angezeigt, an denen die Pins des Users “repinned” wurden.

Zwei Screenshots, die wir auf dem Wall Blog gefunden haben, zeigen die Neuerungen:

Laut Pinterest wird das Update in den nächsten Wochen für alle User freigeschaltet. Es wird aber nicht für jeden User gleichzeitig freigeschaltet.
Pinterest wird sich möglicherweise bald eines ernstzunehmenden Konkurrenten erwehren müssen. Aktuell ist Publicate in die Betaphase eingetreten. Das Start-up gilt aufgrund seines multimedialen Aspekts als interessante Bereicherung.

Hautcremes an die Wand gepinnt

Beiersdorf bewirbt seine Marke Nivea nun über einen weiteren Kommunikationskanal: Seit Ende Oktober ist die Hautpflegemarke mit einer eigenen Seite im sozialen Netzwerk Pinterest vertreten.

Pinterest ist ein Bildernetzwerk, auf dem User Kollektionen von eigenen oder im Internet aufgestöberten Bildern veröffentlichen und diese kommentieren können. In den USA erfreut sich die seit 2010 bestehende Plattform bereits hoher Userzahlen, in Deutschland steigt Ihre Bekanntheit. 2011 wählte Das Time Magazine Pinterest zu einer der „50 besten Websites“.

Der neue Auftritt von Nivea soll durch „relevante Inhalte und einer emotionalen Nivea Bildsprache“ digitale Sichtbarkeit sowie die Nähe zu Verbrauchern stärken. Der visuelle Kommunikationskanal ist sowohl auf dem Facebook-Auftritt als auch auf der Nivea-Website integriert. Nivea möchte zeigen, dass die Marke en vogue ist und die Teilnahme an neuesten Online-Trends nicht versäumt.

Pinterest-Nutzer haben die Möglichkeit, Bilder zu „liken“ oder über Repins auf Ihrer eigenen Seite zu veröffentlichen. Diese Option soll Nivea Aufschluss über die Bedürfnisse seiner Zielgruppe liefern. Ein weiterer Grund für die Wahl von Pinterest als neuem Markenauftritt dürfte sein, dass das ursprünglich als Einkaufsführer konzipierte Netzwerk vor allem unter Frauen beliebt ist. Angeregt und durchgeführt wurde der neue Onlineauftritt von der Hamburger Digitalagentur Neteye. Den Auftritt auf Pinterest finden Sie unter

http://pinterest.com/niveade/

Pinterest: Ab sofort lassen sich geheime Pinnwände erstellen

Das Bildernetzwerk Pinterest hat nun private Pinnwände eingeführt. Auf diesen können Nutzer wie gewohnt Fotos und Design-Ideen sammeln, ohne sie automatisch allen anderen Mitgliedern vorzuführen. Die Anzahl der „Secret Boards“ pro Nutzer ist jedoch begrenzt.

 

In Pinterest lassen sich nun geheime Pinnwände erstellen. (Bild: Pinterest)
In Pinterest lassen sich nun geheime Pinnwände erstellen. (Bild: Pinterest)

 

Die Facebook-Alternative Pinterest gewährt seinen Nutzern ab sofort mehr Privatsphäre. Allerdings weniger aus einem Streben nach mehr Sicherheit für seine Nutzer als in der Hoffnung, dass Nutzer anfangen, das Bildernetzwerk für die Sammlung von Geschenkideen und Wunschzetteln zu nutzen. Der Auslieferungsprozess der neuen „Secret Boards“ hat bereits begonnen. In den nächsten Tagen und Wochen werden alle Mitglieder die neuen Pinnwände verwenden können.

Limitierung

Beliebig viele geheime Sammlungen lassen sich allerdings nicht erstellen. Lediglich drei geheime Pinnwände pro Nutzer sind zulässig. Freunden lässt sich jedoch der Zugang zu diesen gewähren. Bereits bestehende Pinnwände können zudem nachträglich nicht auf privat gestellt werden.

So funktioniert’s

Am unteren Seitenrand den Nutzerprofils findet sich – sobald die Aktualisierung Sie erreicht – der Button „Create a Secret Board“. Mit einem Klick auf diesen erstellen Sie eine neue geheime Pinnwand.

Genauso lässt sich auch über den gewohnten „Add“-Button eine neue Pinnwand erstellen und in den Einstellungen auf privat setzen. Auch in der mobilen Variante des Bildernetzwerks lassen sich geheime Pinnwände erstellen. Auch hier finden Sie den Button am unteren Rand im Boards-Tap.

Quelle:netzwelt.de

Pinterest bekommt Unternehmensprofile

Die digitale Pinnwand Pinterest reagiert auf die mittlerweile große Präsenz von Marken und Unternehmen auf der Plattform. Damit diese ihre Präsenz noch besser aufbauen können, stellt Pinterest Unternehmensprofile bereit, wie wir sie schon von den anderen großen Social Networks kennen.

Pinterest: Unternehmensprofile für bessere Markenkommunikation

Pinterest Unternehmensprofile Post

 

 

Im Blog von Pinterest werden die Unternehmensprofile beworben (Bild: Pinterest).
 

 

Die Pinterest Unternehmensprofile sollen den Marken bessere Werkzeuge zur Kommunikation mit Markenfans an die Hand geben. Zwar war es bislang auch kein Problem für eine Marke bei Pinterest aktiv zu sein, doch nun geht das alles auch offiziell. Das fängt dann beispielsweise mit dem Verification Badge für die Website an. Damit lässt sich ein Account ganz offiziell einer Website zuordnen, so dass dessen Besucher sehen können, woher die Inhalte stammen.

Darüber hinaus hat Pinterest nun auch eigene Guidelines für Marken und Unternehmen erstellt. Der Business Guide soll nicht nur zeigen wie Unternehmen Pinterest nutzen können, sie sollen auch dabei helfen Fehler zu vermeiden. Schöner Nebeneffekt: Die Guidelines für private Profile konnten durch die neue Einteilung deutlich reduziert werden und sind nun nur noch halb so lang.

Für die Verbindung zwischen der Webpräsenz des Unternehmens und der Plattform Pinterest gibt es einige Buttons und Widgets:

Pinterest Unternehmensprofile Buttons Widgets

 

 

Mit diesen Buttons und Widgets können Unternehmen auf ihrer Website auf die Pinterest-Präsenz hinweisen (Bild: Pinterest).
 

 

Pinterest mit Unternehmensprofilen auf dem Weg zur Monetarisierung?

Künftig sollen noch weitere Produkte und Services für Businessprofile vorgestellt werden. Was da genau geplant ist lässt sich nur erahnen:

Receive updates on future products and services that will provide more powerful ways of reaching and understanding your audience on Pinterest.

Es könnte also um Statistiken gehen, aber auch um ein Pinterest-Pendant zu den Promoted Posts, die Facebook gestartet hat, um die Reichweite von Beiträgen zu erhöhen. Dieser Schritt wäre nicht nur interessant für das Marketing der Unternehmen, es wäre auch ein logischer Schritt für die Monetarisierung der Plattform. Immerhin ist Pinterest jetzt über den ersten ganz großen Hype hinweg und muss sich langsam ernsthafte Gedanken über ein solides Geschäftsmodell machen.

Dafür Unternehmen in die (Bezahl-)Pflicht zu nehmen, scheint mir ein guter Ansatz zu sein. Sie können über angepinnte Produkte gleich mehrfach profitieren, indem die Markensichtbarkeit im Social Web erhöht wird und Interessenten im Idealfall zu Käufern konvertieren. Sollte sich das für Unternehmen mit einer aussagekräftigen Statistik belegen lassen, wäre eine bezahlpflichtige Reichweitensteigerung über beworbene Bilder für beide Seiten eine interessante Sache.

Beispiele für Pinterest Unternehmensprofile

Um die Möglichkeiten von Pinterest für Unternehmen und Marken auch schön darzustellen, hat Pinterest einige Case Studies veröffentlicht. Zu finden ist darunter beispielsweise Etsy, der Marktplatz für handgefertige Produkte.

Pinterest Unternehmensprofile Etsy

 

 

Etsy ist eines von mehreren Beispielen für ein gelungenes Unternehmensprofil bei Pinterest (Bild: Pinterest).
 

 

In einem Statement zum Pinterest-Auftritt schreibt Etsy-Mitarbeiterin Allison Feldman es ginge Etsy vor allem um die Inspiration, nicht nur
um die reinen Verkäufe. Keine Frage, mit dieser Zielsetzung ist Etsy bei Pinterest auf dem richtigen Weg.

Tipps für Pinterest Unternehmensprofile

Auch eine Sammlung mit Tipps für Unternehmen hat Pinterest parat. Hier die einzelnen Tipps als Stichwörter:

  • Erzähle eine Geschichte
  • Baue eine Community auf
  • Nutze beiderseitige Verknüpfungen
  • Schaue und lerne von anderen

Pinterest Unternehmensprofile BestPractices
So funktioniert Pinterest für Unternehmen und Marken… (BIld: Pinterest)

Pinterest liefert Online-Shops besonders umsatzstarke Kunden

 

Pinterest liefert Online-Shops besonders umsatzstarke Kunden [Infografik]

Facebook liefert über 80 Prozent des Social Traffic im E-Commerce, doch das Bildernetzwerk Pinterest wird immer wichtiger. Schon jetzt liegt der durchschnittliche Bestellwert eines über Pinterest gewonnenen Kunden deutlich über dem der Mitbewerber.

 

Im direkten Vergleich der drei sozialen Netzwerke Facebook, Twitter und Pinterest wird die Überlegenheit des Vorreiters Facebook ebenso deutlich wie die wachsende Bedeutung des Bildernetzwerks Pinterest. Der Microblogging-Dienst Twitter spielt jedoch nur eine untergeordnete Rolle.

Pinterest gewinnt in den USA an Bedeutung

Die unten stehende Infografik basiert auf Zahlen der RichRelevance Shopping Insights 2012. Die Untersuchung stützt sich auf 689 Millionen Shopping-Sessions ausgewählter US-amerikanischer Websites, die das Unternehmen RichRelevance zwischen Januar und August dieses Jahres aufgezeichnet hat.

Twitter liegt dieser Untersuchung zufolge in Bezug auf jede Kennzahl auf dem dritten Platz. Über Facebook gewonnene Nutzer generieren wesentlich mehr Seitenaufrufe und erzielen eine höhere Conversion Rate. Pinterest überzeugt durch einen überdurchschnittlich hohen Bestellwert. Auch der durchschnittliche Umsatz pro Besuch liegt im Fall der über Pinterest gewonnenen Kunden mittlerweile über den durch Facebook gewonnenen Besuchern. Der Mythos einer abnehmenden Bedeutung des Bildernetzwerks Pinterest erweist sich demnach – wie viele andere Vorurteile – als falsch.

Ein Klick auf untenstehenden Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

E Commerce Social Traffic Pinterest

 

Quelle. t3n.de

Besucherzahlen: Pinterest liegt vor Google+

  • In Singapur wird am fleißigsten gepinnt. Die User bleiben dort 23 Minuten auf der Seite.
    screenshot: derstandard.at

    In Singapur wird am fleißigsten gepinnt. Die User bleiben dort 23 Minuten auf der Seite.

GOOGLE


USD699,40 +2,74%

Facebook


USD18,96 +2,05%

Trotz großen Wachstums von Google+ kommt das soziale Netzwerk des Suchmaschinen-Riesen nicht auf Platz drei

Unverändert an der Spitze der Social Media Charts befindet sich der Netzwerk-Riese Facebook. Darunter tut sich aber immer wieder etwas, wie jüngste Berichte von AllThingsD zeigen. Besonders neue soziale Netzwerke erklimmen die Social Media Leiter und verdrängen teilweise alteingesessene Rivalen.

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Facebook, Twitter, Pinterest

Experian Marketing Service analysiert jährlich die Social Media Landschaft und zeigt dieses Jahr eine Neuerung. Pinterest ist nun auf Platz drei bei den bestbesuchten Netzwerken online. Unangefochten auf Platz eins befindet sich immer noch Facebook, gefolgt von Microblogging-Dienst Twitter. Die Zahlen gelten für Nordamerika, Australien, Hong Kong, Neuseeland, Singapur und Großbritannien. Der Rest von Europa wurde nicht erfasst.

Weniger neue Netzwerke

Im letzten Jahr war Pinterest noch auf Platz 188 (+5.124 Prozent), Google+ auf Platz 56. Einen hohen Aufstieg hat auch Instagram erlebt: Der Foto-Dienst mit Netzwerk-Elementen ist von Platz 609 auf Platz elf gestiegen (+17.319 Prozent). Dem Marketing-Service zufolge ist die Gesamtanzahl an sozialen Netzwerken von 7.397 auf 6.098 gesunken.

Gegenseitige Abhängigkeit

Die Netzwerke sind allerdings auch etwas voneinander abhängig. So kommen etwa 40 Prozent des Instagram-Traffics in Brasilien und Nordamerika von Facebook. In anderen Ländern wiederum, beispielsweise Singapur, gibt es denselben Traffic von Twitter. Bei Pinterest scheint sich das enorme Wachstum allerdings beruhigt zu haben, lediglich 13 Prozent neue User konnte das Netzwerk im letzten Monat verzeichnen. (red, derStandard.at, 28.8.2012)

 

Quelle: http://derstandard.at

Social Media: So kommunizieren Marken mit Instagram, Pinterest und Co.

Die visuelle Kommunikation boomt: Bilder ersetzen immer häufiger Text im Social Web. Durch gute Smartphones, schnelles Internet und tolle Foto-Apps hat sich eine ganz neue Bildsprache entwickelt. Millionen kommunizieren schon textlos. Der Aufkauf von Instagram durch Facebook war dabei nur eine logische Konsequenz. Ein Einblick in die Macht der Bilder im Netz.

 

Auf einmal sprachen alle von Instagram. Und Pinterest. Aber sie sprachen nicht auf Instagram oder Pinterest. Denn das Prinzip der aktuellen „In“-Plattformen ist eines der Sprachlosigkeit, in der das Bild regiert und die Grenzen zwischen den Sprachräumen aufbrechen. Das Phänomen „Bild“ im Social Web kommt allerdings nicht überraschend, denn es ist lediglich die konsequente Fortsetzung einer Ereigniskette: vom Lokalen zum Globalen zum Universellen. Die Konsequenz: Das Bild und das Symbol als Fluchtpunkt der Vernetzung stellen neue Anforderungen an die Kommunikation, die jenseits der babylonischen Sprachverwirrung weltweit Nutzer erreichen will. Eine schlüssige Entwicklung, die sich durch den Aufkauf Instagrams durch Facebook noch um ein Vielfaches beschleunigen wird.

Kuratieren und Produzieren

„Generiert mehr Traffic als alle anderen Social Networks zusammen!“ – so lauteten die Headlines über Studien und Artikeln, die Anfang 2012 die Social-Media-Szene fluteten. [1] In seiner Fähigkeit, Traffic-Ströme auf Webseiten zu leiten, scheint der Bunte-Bilder-Baukasten Pinterest unschlagbar – und das bei einer geschätzten Größe von lediglich etwas mehr als 10 Millionen Nutzern, fast 90 Prozent davon Frauen. [2]

Pinterest ist vor allem ein Kuratorennetzwerk; eine Plattform, die es erlaubt, besonders schöne, schräge oder bunte Bilder aus dem Internet an virtuelle Pinnwände zu heften und mit anderen zu teilen. Die Aufmerksamkeit kann so direkt gesteuert werden: Nutzer zeigen ihr Ich durch ein buntes Kaleidoskop des persönlichen Geschmacks. Darüber hinaus hilft eine Vollintegration in die Facebook-Chronik, die Pinterest-Pins auch im Facebook-Freundeskreis zu verbreiten. Und der momentane Fokus der Nutzer auf Mode und Designfotos unterstützt insbesondere E-Commerce-Unternehmen dieser Branchen bei ihrer Verkaufsmission.

Der mobile Produzenten-Bruder von Pinterest ist Instagram. Ein Netzwerk, das lange exklusiv für das iPhone existierte und es mit dieser relevanten Einschränkung auf fast 30 Millionen photophile Nutzer gebracht hat. Erst seit April 2012 existiert eine Android-App, deren Erfolg möglicherweise den Ausschlag für Facebook gab, sich Instagram wenige Tage nach Erscheinen der App einzuverleiben. [3]

Sprachgrenzen überwinden

 

 

kom bildkommunikation Starbucks
Auf der ganzen Welt verständlich: ein besonderer Moment, geteilt über Instagram.

 

Doch woher kommt die Explosion von Fotos im Web? Nun: Sie ist eigentlich nur der Fluchtpunkt technologischer und kommunikativer Entwicklungen. Technologisch sieht das so aus: Immer bessere Smartphones mit immer besseren Kameras stehen auf der einen Seite. Große mobile Bandbreiten auf der anderen. Spannende Foto-Apps und Bildbearbeitung irgendwo in der Mitte. Die kommunikative Entwicklung folgt andererseits der Fluchtbewegung vom Lokalen (StudiVZ) zum Globalen (Facebook). Je grenzenloser die Plattformen, desto größer der Drang, sich einer immer größeren Community mitteilen zu können. Was Facebook-Fanpage-Community-Manager schon lange wissen, wird hier für jeden sichtbar: Bilder überwinden deutlich besser als Texte die Sprachgrenzen. Sie werden am meisten geliked, geshared, verbreitet – noch deutlich mehr als Videos, die wiederum häufig auf Sprache zurückgreifen, was ihnen wieder Grenzen in der Verbreitung beschert.

Pinterest Für Unternehmen: Einstieg, Tipps und professionelle Nutzung

Pinterest hat seine Beta-Phase beendet. Das soziale Netzwerk zum Teilen von Bildern ermöglicht es nun allen Nutzern, sich zu registrieren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie als Unternehmen auf Pinterest Fuß fassen und mit Hilfe des Netzwerkes den Traffic auf Ihrer Website erhöhen können.

Die Basics: Grundlegende Funktionen, Anmeldung und erste Schritte

Wie funktioniert Pinterest?
Auf Pinterest können Sie als Nutzer Boards anlegen, das sind virtuelle Pinnwände, auf die Sie Fotos oder Videos pinnen. Bilder lassen sich entweder von Webseiten übernehmen oder direkt vom Computer hochladen. Sie können von anderen Usern geliked, kommentiert und repinnt, also auf ein eigenes Board gepinnt werden. Die Fotos sind üblicherweise zur Quelle des Bildes verlinkt. Das Following-Prinzip ähnelt dem von Twitter – Sie können sich nicht mit jemandem befreunden, aber interessanten Boards und Usern einfach folgen.

Pinterest-Account erstellen

So erstellen Sie ein Unternehmensprofil bei Pinterest
Als Unternehmen können Sie sich nur mit einem persönlichen Facebook-Profil bei Pinterest anmelden. Unternehmensprofile werden noch nicht unterstützt. Pinterest empfiehlt daher, anstelle des Logins über Facebook einen Twitter-Account zu nutzen. Auch die Anmeldung über eine E-Mail-Adresse ist seit heute möglich.

Bei der Anmeldung können Sie den Unternehmensnamen als Nutzernamen wählen. Gleichzeitig müssen Sie aber sowohl einen Vornamen als auch einen Nachnamen angeben. Die gängige Praxis englischsprachiger Unternehmen ist es, als Vornamen den Unternehmensnamen zu verwenden und als Nachnamen „(Official)“ einzutragen. Falls Ihr Unternehmen nicht ohnehin einen Namen hat, der aus zwei Teilen besteht, können Sie diese Methode auch verwenden.

„Pin It“-Bookmarklet und Website-Buttons
Mit Hilfe des „Pin It“-Buttons, einem Bookmarklet, das von Pinterest bereitgestellt wird, können Sie Bilder direkt von einer Website auf Ihre Boards pinnen. Die Installation wird auf der Website von Pinterest erklärt.

Hier finden Sie auch weitere Buttons, die Sie direkt in Ihre Website integrieren können, um das Pinnen zu erleichtern. So haben Ihre Leser die Möglichkeit, Bilder von Ihrer Seite direkt bei Pinterest zu teilen.

Pinterest: Team vorstellen

Die ersten Boards
Bevor Sie sich auf Follower-Suche begeben, sollten Sie einige Boards anlegen und mit Inhalten füllen. Damit vermeiden Sie es, dass interessierte User auf eine leere Seite stoßen, die sicherlich keinen guten ersten Eindruck hinterlässt. Beginnen Sie beispielsweise mit einem „Inspirations-Board“, auf das Sie Bilder anderer User repinnen. Oder stellen Sie Ihre Mitarbeiter auf einem „Meet the Team“-Board vor, wie es Audible auf einem Board macht.

Zeigen Sie bei Pinterest emotional ansprechende Bilder und halten Sie Ihre Boards persönlich. Sehen Sie das Netzwerk nicht als alleiniges Marketinginstrument, sondern als Aushängeschild Ihrer Firma, Ideensammlung und Inspirationsquelle.

10 Board-Ideen für Unternehmen

1. Produkte pinnen
Natürlich gehört zu einem Unternehmensprofil bei Pinterest auch die Produktpalette Ihres Unternehmens. Legen Sie beispielsweise ein Board an, auf dem Sie Ihre Produkte vorstellen. McDonald’s stellt auf einem Pinterest-Board beispielsweise Menüs vor, die in McDonald’s-Filialen rund um den Globus verkauft werden.

2. Blicke hinter die Kulissen
Zeigen Sie Bilder aus Produktionsstätten, Ihrem Büro oder von der Produktentwicklung. So gewähren Sie Ihren Followern bei Pinterest Einblicke in Ihr Unternehmen, die sonst nicht möglich sind.

3. Blogeinträge pinnen
Erstellen Sie ein Board, auf das Sie Ihre neuesten Blogeinträge pinnen – natürlich immer mit einem interessanten Bild. Mashable verteilt seine Blogeinträge auf die unterschiedlichen Boards – je nach Thema ist auch dieses Vorgehen eine gute Möglichkeit, um auf die aktuellen Posts aufmerksam zu machen.

4. Ressourcen sammeln
Sammeln Sie hilfreiche Links, Tipps oder Fachbücher zum Fachgebiet Ihres Unternehmens. Hier können Sie sowohl Inhalte präsentieren, die Sie selber erstellt haben als auch andere Quellen zitieren. Zeigen Sie Ihren Followern, dass Sie up-to-date bleiben und Ihr Wissen gerne teilen.

5. Referenzen pinnen
Sammeln Sie Lob und Referenzen von Kunden und Geschäftspartnern und präsentieren Sie es auf einem eigenen Board.

6. Statistiken, Infografiken, Diagramme
Sammeln Sie interessante Infografiken und teilen Sie diese mit Ihren Followern. Oder wandeln Sie Zahlen und Fakten aus Ihrem Unternehmen in Diagramme um und pinnen Sie diese auf ein Board – Informationen lassen sich so viel leichter vermitteln als durch Tabellen.

7. Ergänzende Produkte sammeln
Stellen Sie Artikel vor, die mit Ihren eigenen Produkten kombiniert werden können. AMD sammelt auf einem Board beispielsweise schöne Laptoptaschen. Helfen Sie Ihren Kunden, passende Produkte zu finden.

8. Veranstaltungen und Konferenzen
Pinnen Sie Bildern von Events, die Sie veranstalten oder Konferenzen, an denen Sie teilnehmen. Daneben können Sie auch gleich für kommende Veranstaltungen werben.

9. Die Geschichte Ihres Unternehmens
Haben Sie die Entwicklung Ihres Unternehmens fotografisch festgehalten? Teilen Sie diese Bilder auf Pinterest mit Ihren Followern. Auch die Geschichte des passenden Industriezweigs oder ähnliche Themen bieten sich an.

10. Ein Tag im Büro
Fotografieren Sie einen Tag lang in Ihrem Unternehmen. Ihre Follower bekommen eine Vorstellung davon, wo Sie arbeiten und wie der Büroalltag bei Ihnen aussieht.

Noch mehr Möglichkeiten: Personalsuche, Userinteraktion, Gewinnspiele

Nutzergenerierte Inhalte auf den Boards
Bei Pinterest können Sie andere User dazu einladen, auf Ihre Boards zu pinnen. Leider können Sie bisher noch keine für alle öffentlichen Boards anlegen, sondern müssen die anderen User einzeln freischalten. Ein interessantes Beispiel, wie solche Boards aussehen können, gibt es auf dem Board „Was lest ihr gerade?“ vom Loeweverlag. Hier können ausgewählte Nutzer ihre Lektüre teilen.

Sie können entweder die Fotos Ihrer Leser per E-Mail sammeln und selber auf das Board pinnen oder einzelne User auswählen, die Inhalte auf Ihrem Board teilen können.

Gewinnspiel bei Pinterest

Gewinnspiele auf Pinterest
Eine Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erregen, sind Gewinnspiele. So genannte „pin-to-win“-Gewinnspiele regen zum Mitmachen an und helfen Ihnen dabei, auf Pinterest bekannter zu werden. Halten Sie dabei die Teilnahmebedingungen so einfach wie möglich.

Eine gute Idee hatte hier die Hotelportal HRS. Beim Gewinnspiel wurde der schönste Hotelausblick gesucht – die Teilnehmer konnten ihre Bilder einfach auf das Board pinnen. Das am häufigsten geteilte Bild gewann.

Personalsuche auf Pinterest

Personalsuche auf Pinterest
Visuelle Stellenanzeigen sind auf dem Vormarsch und auch bei Pinterest wagen Unternehmen die ersten Schritte in Sachen Personalsuche. Einige Beispiele sind GREY, Carousel Consult und Workclub. Vielleicht ist diese Möglichkeit ja auch etwas für Ihre Unternehmen?

Fazit
Pinterest ist aktuell sicher nicht die wichtigste Social-Media-Plattform. Die Fokussierung auf Bilder ermöglicht es Unternehmen allerdings, eine neue Art der Präsentation von Produkten oder Dienstleistungen zu testen und dabei auch die Markenfans einzubeziehen.

Die Basis für ein Engagement auf Pinterest sollte eine Analyse der Zielgruppe liefern. Da Pinterest gerade in Deutschland noch relativ unbekannt ist, können auch schon wenige Follower dort für Aufmerksamkeit sorgen. Zur Verbreitung bereits vorhandener Inhalte eignet sich Pinterest allemal, da das Teilen von Bildern auf der neuen Plattform kaum Aufwand verursacht und eine attraktive Darstellung von Unternehmensinhalten bietet.

(Maike Baltner) SMO14 GmbH & Co. KG,

Pinterest startet mobil durch – Apps für iPad und Android veröffentlicht

Für das beliebte Bilder- und Produkt-lastige soziale Netzwerk Pinterest sind am gestrigen Dienstag die lang ersehnten Apps für Android und Apples iPad veröffentlicht worden. Nun kann man bequem auf dem Sofa sitzend neue Produkte pinnen, die Listen anderer verfolgen, Pins teilen, kommentieren und „liken“.

Pinterest für iPad und Android – besser spät als nie

 

pinterest app android ios
Pinterest kann endlich auch mobil auf Android-Geräten und dem iPad verwendet werden (Bild: Pinterest)

Quelle: t3n.com
Bereits im vergangenen Jahr hatte Pinterest eine App für das iPhone veröffentlicht – mit dem iPad war die Version noch nicht kompatibel – Android-Geräte gingen damals komplett leer aus. Über ein Jahr später, passend zur Öffnung des Netzwerks hat Pinterest mit Version 2.0 seine iOS-App auch für das iPad freigegeben, die Android-Variante für Smartphones und Tablets gleichermaßen ist Version 1.0.0. Alle Apps verfügen über nahezu den gleichen Funktionsumfang, wobei die iPad-Version laut Pinterest-Blog besonders gut gelungen sei.

Pinterest gilt als einer der größten Lieferanten von sozialem Traffic im E-Commerce-Bereich und könnte in diesem Sektor nach einem Bericht des Softwareunternehmens Monetate bereits in diesem Jahr das weltweit größte soziale Netzwerk Facebook übertrumpfen. Durch Freigabe der Apps für das iPad und Android-Geräte dürfte Pinterest vermutlich einen weiteren Wachstumsschub aufs Parkett legen. Denn gerade auf der Couch oder unterwegs, beispielsweise im Pendelverkehr, hat man dank der mobilen Apps die Gelegenheit sich noch häufiger auf dem Netzwerk herumzutreiben und gegebenenfalls etwas zu kaufen.

Sicherlich ist Pinterest mehr als eine reine Shopping-Seite, viele User verwenden die Seite als eine Art Pinboard, zum Sammeln von schönen oder kuriosen Dingen, als Fotoalbum, als Inspirationsquelle für Kleidung, Einrichtung und dergleichen. Auch wir von t3n sind übrigens auf Pinterest vertreten.

Pinterest verlässt Palo Alt

Sharing-Plattform braucht mehr Platz und zieht nach San Francisco

Die Plattform Pinterest gab am Montag bekannt, Palo Alto zu verlassen, um zukünftig in der Nähe von Twitter, Zynga und Airbnb zu residieren. Wie Mashable berichtet, wird sich das Unternehmen nun in San Francisco ansiedeln.

Bürgermeister über Zuwachs erfreut

San Franciscos Bürgermeister Ed Lee freut sich über den Zuwachs der Bilder-Sharing-Plattform und bezeichnet San Francisco als die Innovations-Hauptstadt der Welt. Lee nutzte die Gelegenheit gleich, um sein eigenes Pinterest Profil zu veröffentlichen.

Auf Platz 3 der bestbesuchtesten Networks in den USA

Der Umzug ist vor allem durch das rasante Wachstum der Plattform zu begründen. Mehr Mitarbeiter und der damit einhergehende größere Platzbedarf haben Pinterest nach San Francisco verschlagen. Das Unternehmen hat im April allein in den USA bereits 12 Millionen User verzeichnen können und hat dort im März die Anzahl der Visits von LinkedIn und Google+ überholt. (iw, derStandard.at, 10.7.2012)

Pinterest hat bei Onlinekäufern die Nase vorne

US-Studie zum Social Commerce
US-Studie zum Social Commerce
(Foto: istock / Yuri_Arcurs)

Nach dem verpatzten Börsengang kommt nun eine weitere schlechte Nachricht für Facebook: Pinterest und Twitter sind bei Onlinekäufern beliebter – das hat eine US-Studie herausgefunden. Dafür wurden 1.500 Konsumenten über ihren Umgang mit sozialen Netzwerken befragt.

Einer Umfrage zufolge, die das Marktforschungsunternehmen comScore gemeinsam mit der Handels-Community Shop.org und dem Beratungsunternehmen The Partnering Group (TPG)  durchgeführt hat, ist das Bildernetzwerk Pinterest bei Onlinekäufern beliebter als Twitter und Facebook.

Demnach folgen die Umfrageteilnehmer im Schnitt 9,3 Händlern auf Pinterest und 8,5 auf Twitter – auf Facebook folgen sie nur 6,9 Unternehmen. Insgesamt würden 38 Prozent der Onlinekonsumenten Händlern auf einer oder mehreren sozialen Netzwerken folgen. Zudem würden 70 Prozent einem Unternehmensblog folgen und zwei Drittel Youtube nutzen, um an Informationen über einen Händler zu gelangen.

Vor einem Monat hatte bereits eine Case-Study der Online-Boutique Boticca mit der Feststellung für Aufsehen gesorgt, Pinterest-Nutzer seien kauffreudiger als Facebook-User.

„Besonders Pinterest hat Händlern einen neuen Kanal gegeben, um auf alte und neue Kunden zu ‚hören‘ und mit ihnen zu interagieren, indem sie mit Bildern ihrer Produkte und ihrem ‚Marken-Spirit‘ eine fortlaufende visuelle Geschichte erzählen“, meint Shop.org-Geschäftsführerin Vicki Cantrell.

Die Social Commerce-Studie ermittelte auch die Beweggründe der Verbraucher, wenn sie mit einer Marke kommunizieren. Demzufolge wollen sich immer noch die meisten über Sonderangebote informieren (51 Prozent), 43 Prozent suchen nach aktuellen Produktinformationen und 36 Prozent wollen Kommentare über Produkte und Services posten oder lesen. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Männer teilen eher als Frauen ihren Standort mit einem Händler (40 Prozent gegenüber 25 Prozent).

Für die Studie wurden 1.507 US-Konsumenten im März 2012 zu ihren Aktivitäten in sozialen Netzwerken befragt.

 

Quelle: www.internetworld.de

Social Traffic: Pinterest nagt am Facebook-Thron

Facebook ist für einen Großteil des Social Traffic verantwortlich. Aktuellen Zahlen zufolge könnte Pinterest dem Spitzenreiter seinen Platz jedoch schon bald streitig machen.

Pinterest ist für einen immer größer werdenden Anteil des Social Traffic im E-Commerce verantwortlich. Darauf deutet ein aktueller Bericht hin, dessen Ergebnisse All Things Digital veröffentlichte. Sollte das Wachstum anhalten, könnte Pinterest den bislang größten Traffic-Lieferanten Facebook noch in diesem Jahr ablösen.

 

pinterest shoes
Das soziale Bildernetzwerk Pinterest liefert besonders viel Social Traffic.

All Things Digital stützt sich auf Zahlen des Softwareunternehmens Monetate. In Zusammenarbeit mit seinen Kunden – darunter Brookstone, Best Buy und Urban Outfitters – erstellte das US-amerikanische Unternehmen einen Bericht, der die Wirksamkeit von Pinterest als Lieferant für Social Traffic verdeutlicht. Obwohl die Zahlen nicht repräsentativ sind, bestätigen sie eine Tendenz, die schon seit einiger Zeit diskutiert wird.

Social Traffic: Steigerung von 2.535 Prozent bei Pinterest

Im ersten Quartal 2011 lieferte Facebook demnach 88 Prozent des Social Traffic, Pinterst lediglich 1 Prozent. Im ersten Quartal dieses Jahres wandelte sich das Bild. Facebook ist nun für 60 Prozent und Pinterest für 26 Prozent des Social Traffic verantwortlich. Ein Grund für diese Steigerung auf Seiten des sozialen Bildernetzwerks ist könnte auch das enorme Mitgliedswachstum, das erst im Verlauf des vergangenen Jahres so richtig Fahrt aufnahm. Da der gesamte Social Traffic im gleichen Zeitraum um etwa 77 Prozent gewachsen ist, scheint Pinterest dennoch stark zugelegt zu haben.

Auch im 2. Quartal setzt sich dieser Trend fort, besagen vorläufige Vergleichszahlen. Der Referral Traffic wuchs bei Pinterest im vergangenen Jahr um 2.535 Prozent, bei Facebook um lediglich 2,7 Prozent. Die Conversion Rates stiegen im Fall von Pinterest von 0.29 auf 0.43 Prozent und im Fall von Facebook von 0.49 auf 0.61 Prozent. Kurt Heinemann, Vertriebsleiter bei Monetate, macht deshalb deutlich: „Wenn Pinterest diese Geschwindigkeit beibehält, wird es Facebook schon bald einholen.“

 

Quelle: http://t3n.de

Pinterest-Marketing-Guide [Video]

Das 3-minütige Video der Werbeagentur MDG Advertising präsentiert in schöner Aufmachung die wichtigsten Zahlen und Funktionen des beliebten Bildernetzwerks. Der Pinterest-Marketing-Guide ist eine gelungene Einführung in das drittgrößte soziale Netzwerk der Welt.

Der Hype um das soziale Netzwerk Pinterest ist abgeflacht. Vereinzelt nutzen Unternehmen die Wirkkraft der Bilder um zusätzliche Aufmerksamkeit für ihre Produkte zu ergattern, doch gerade in Schweiz  fällt das Engagement der Unternehmen gering aus.

Pinterest-Marketing-Guide als Video

Wir berichteten an dieser Stelle schon über einen Schweizer  Pinterest-Guide, der auf 40 Seiten in das Bildernetzwerk einführt. Jetzt hat die US-amerikanische Werbeagentur MDG Advertising die wichtigsten Zahlen und Funktionen in einem 3-minütigen Video zusammengefasst, das wir euch nicht vorenthalten wollen.

Das Video informiert über Nutzerzahlen und Altersgruppen sowie den erstaunlich hohen Referral-Traffic des sozialen Netzwerks. Exemplarisch werden einige Unternehmen genannt, die Pinterest erfolgreich nutzen. Abschließend werden auch die grundlegenden Funktionen, das sogenannte Pinnen und Repinnen, erklärt.

Damit der Einstieg in das Bildernetzwerk gut geht, sollten Schweizer Unternehmen auch die rechtlichen Grenzen im Blick behalten. Um die grundlegenden Prozesse zu beschleunigen, empfehlen wir darüber hinaus eine Reihe von Browser-Addons. Sie helfen beim schnellen Pinnen und Repinnen von Bildern.

Einfluß von Pinterest im E-Commerce radikal gestiegen

Der Einfluß von Pinterest im E-Commerce steigt stetig an. Die starke visuelle Komponente des Dienstes bietet sich für den Verweis auf Produkte geradezu an. Zahlen des E-Commerce-Dienstleisters Shopify  belegen die enorme Entwicklung, die Pinterest in den vergangenen Monaten hingelegt hat. Eine Infografik fasst die wichtigsten Fakten zusammen.

E-Commerce: Pinterest-Nutzer geben im Schnitt 80 Dollar aus

Vor allem zwei Pinterest-Zahlen sind es, die E-Commerce-Experten aufhorchen lassen sollten: Im Durchschnitt gibt ein Pinterest-Nutzer 80 Dollar beim Online-Shopping aus. Damit stehen die Nutzer des Foto-Pin-Dienstes an erster Stelle im Social Web. Facebook-Nutzer beispielsweise geben „lediglich“ 40 Dollar beim Einkaufen im Netz aus. Die zweite, zwar nicht neue, aber sich bestätigende Kennzahl in Bezug auf die Bedeutung von Pinterest für den E-Commerce: Der Referral-Traffic, den Pinterest (3,6 Prozent) generiert, liegt auf Twitter-Niveau. Nur Facebook erzeugt diesbezüglich mehr Traffic (26,4 Prozent).

Die Zahlen aus der Infografik gehen auf den E-Commerce-Dienstleister Shopify zurück. Der Dienst macht es relativ einfach möglich, Online-Shops zu erstellen. Die meisten der in der Infografik verarbeiteten Statistiken beziehen sich allesamt auf Shops, die mit Shopify erstellt worden sind.

Zur Ansicht der gesamten Infografik müsst ihr auf die untere Grafik klicken.

 

 

 

pinterest e commerce
Pinterest im E-Commerce: Der Foto-Dienst wird immer wichtiger 

Quelle: t3n News

 

 

Wachstum verlangsamt sich deutlich

Pinterest kommt im April auf 307.000 Besucher

Nur eine Verschnaufpause? Nach den traumhaften Raten wächst Pinterest in Deutschland weiter, aber viel langsamer. „Focus Online“ bezieht sich auf Comscore-Zahlen, nach denen Pinterest hierzulande im März auf 307.000 Besucher kam. Im Februar steuerten noch 288.000 Besucher an, im Februar 268.000.

Anfang des Jahres hatte das Interesse an der Online-Pinnwand in Deutschland mächtig angezogen. Von Januar bis Februar schnellte die Besucherzahl um fast 200.000 nach oben. Der Boom fand ein großes Medienecho.

Jüngst haben Investoren wie Andreessen Horowitz und der japanische E-Commerce-Riese Rakuten 100 Millionen Dollar in Pinterest investiert (kress.de vom 18. Mai 2012) . Das Unternehmen ist damit 1,5 Mrd Dollar schwer. Entscheidend werde nun sein, welches Geschäftsmodelle mit virtuellen Pinnwänden aufgebaut werden könne, schreibt Holger Schmidt in seinem „Netzökonomie-Blog“ auf „Focus Online“. Die ersten Ansätze als Traffic-Treiber für Online-Händler hätten vergleichsweise gute Ergebnisse erzielt.

 

Pinterest wird zur E-Commerce-Plattform

Social-Sharing-Site bekommt 100 Millionen US-Dollar von Rakuten und anderen Investoren

 

Innerhalb kürzester Zeit sammelte das virtuelle Pin Board Pinterest zehn Millionen Nutzer und legte damit einen schnelleren Start als Twitter oder Facebook hin. Allerdings war die Zahl der aktiven Nutzer in den vergangenen Wochen und Monaten wieder rückläufig. Mit frischem Kapital und neuen Partnerschaften wandelt sich die Social-Sharing-Community nun immer mehr zur E-Commerce-Plattform.

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Finanzierungsrunde bringt 100 Millionen für Pinterest

Unter der Führung des japanischen E-Commerce-Giganten Rakuten (www.rakuten.com) hat die virtuelle Pinboard-Plattform Pinterest (www.pinterest.com) gerade eine Finanzierungsrunde in Höhe von 100 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Damit wird der Wert des kalifornischen Unternehmens auf stattliche 1,5 Milliarden US-Dollar geschätzt. Genutzt werden sollen die neuen Mittel zur internationalen Expansion – und auch dazu, das Geschäftsmodell der Social-Sharing-Plattform zu erweitern.

Insbesondere in Japan, wo Pinterest gute Wachstumszahlen zu vermelden hatte und wo Rakuten sich gut auskennt, sollen die nächsten Wachstumsschritte erfolgen. In dem Markt besitzen laut Unternehmensangaben rund 75 Prozent der Internetnutzer eine Rakuten-ID – rund 80 Millionen Menschen insgesamt. Der Clou: Wie auch bei der Apple- oder Amazon ID ist das Login des japanischen Anbieters mit Zahlungsinformationen verknüpft. Auf deren Basis soll ein einfacher Kauf der gepinnten Produkte möglich gemacht werden.

Ist Pinspire auf dem Weg zur E-Commerce-Plattform?

Damit würde sich Pinterest für den E-Commerce-Riesen, der in Europa insbesondere durch die Übernahme des britischen Online-Retailers Play.com (www.play.com) auf sich aufmerksam gemacht hat und in Deutschland nach der Übernahme von Tradoria, das Anfang des Jahres in Rakuten Deutschland umbenannt wurde, präsent ist, könnte sich das Pin Board zu einem signifikanten Absatzkanal entwickeln. Denn im wesentlichen handelt es sich bei den virtuellen Notizen um Kaufempfehlungen. Diese gilt es nun zu systematisieren.

Als weiterer recht namhafter Anbieter – besser: Vermittler – hat sich bereits die Bastler-Plattform Etsy bereits an das virtuelle Pin Board geheftet, seit Anfang des Jahres arbeitet man mit Pinterest zusammen. Ein eigener Pin-Knopf erlaubt es den Nutzern beider Plattformen, selbstgemachte Artikel schneller und einfacher auf die virtuelle Pinwand zu bringen. Erst kürzlich hat sich auch der US-amerikanische Design-Laden Fab an einer ähnlichen Zusammenarbeit interessiert gezeigt.

Starker Rückgang der aktiven Pin-Board-Nutzer

Allerdings hat Pinterest auch mit erheblicher Kritik zu kämpfen. Insbesondere der laxe Umgang mit Urherberrechten bei Bildern machen dem elektronischen Pinboard dabei Probleme: Selten nur werden diese von den Nutzern beachtet und Pinterest hat bislang wenig bis nichts dagegen getan. Die Fotos stammen nämlich nur selten von der eigenen SD-Karte, sondern werden von Blogs, Homepages oder Onlineshops übernommen – in der Regel ohne Quellenangabe. Zwar ist das Problem mit der Urheberschaft im Internet nicht neu. Viel stärker als etwa bei dem textbasierten Twitter fällt es aber bei Bilder-orientierten Pinterest ins Gewicht.

Zuletzt sind die Nutzerzahlen von Pinterest stark zurück gegangen. Nach einer Analyse von Appdata ist die Zahl der monatlich aktiven Nutzer des Pin-Boards seit Anfang März von 11,3 Millionen auf 8,3 Millionen per Ende April zurück gegangen. Gleichzeitig soll auch die Verweildauer stagnieren. Zwar verzeichnet der Traffic-Zähler nur die über Facebook angebundenen Nutzer. Allerdings dürften diese wohl das Gros der Pinterest-Klientel ausmachen.

Strategieschwenk oder Kalkül?

Der Rückgang von Nutzerzahl und Verweildauer lässt vermuten, dass die anfängliche Euphorie um den neuesten Trend, der vor allem von weiblichen Nutzern getrieben war, allmählich abschwächt. Ähnliches darf wohl auch als Grund vermutet werden, warum die deutsche Startup-Schmiede Rocket Internet (www.rocket-internet.de) der umtriebigen Samwer-Brüder ihren Pinterest-Klon Pinspire womöglich sogar ganz abschalten will. Mit LikedBy wagt sich derweil ein weiteres Startup an das Modell des virtuellen Pin Boards. Die Grundidee der Plattformen ist gleich: Statt langer Texte soll ein einfaches Bild die sprichwörtlichen tausend Worte sprechen – und so gleichzeitig die Hemmschwelle zur Nutzung heruntergesetzt werden.

Dass Pinterest selbst nun den Schwenk vom Community-Portal zur Sales-Plattform sucht, könnte dem virtuellen Pin Board also eine neue Existenzberechtigung geben. Allerdings liegt auch die Vermutung nahe, dass dies von Beginn an Ziel der Macher war. Anders dürfte sich eine solche Plattform auch kaum monetarisieren lassen – zumindest bietet der neue Weg erheblich bessere Möglichkeiten als eine reine Affiliate-Strategie. Ob die Zusammenarbeit mit E-Commerce-Anbietern wie Rakuten oder Etsy und die neuen finanziellen Mittel reichen werden, um den Nutzerschwund aufzuhalten und wieder mehr Interesse für die Plattform zu generieren?

 

Quelle:gruenderszene.de

Wie Unternehmen die virtuelle Pinnwand nutzen können

Pinterest bietet vielen Unternehmen neue Möglichkeiten

Workshop Pinterest ist nicht zu stoppen: Seit Monaten gilt die öffentliche Pinnwand für Fotos und Videos als der neue Trend in Sachen Social Media. Millionen private User tauschen sich über die Plattform über gemeinsame Interessen aus – und auch immer mehr Unternehmen nutzen Pinterest, um auf ihre Produkte aufmerksam zu machen. Wie Sie dabei am besten vorgehen, zeigen wir Ihnen Step-by-Step in einer Klickstrecke.

Pinterest wächst und wächst und ist nun auch in Deutschland angekommen. Die Zahl der Besucher ist im Februar im Vergleich zum Vormonat um 288 Prozent auf 268.000 gestiegen, hat comScore gemessen. Noch im letzten Mai war Pinterest in Deutschland so gut wie unbekannt – mit gerade einmal 2.000 deutschen Besuchern. Und auch in Amerika bricht Pinterest weiterhin alle Rekorde: Dort ist die Besucherzahl im Februar um 6 Millionen auf 17,8 Millionen gestiegen.

Das Prinzip von Pinterest ist einfach: Jeder Nutzer hat ein Profil und beliebig viele Boards, die die eigenen Interessen widerspiegeln. Nutzer pinnen entweder selber Bilder oder Videos, die meist von Blogs oder Webseiten stammen, auf ihre Boards oder repinnen bei Gefallen Bilder anderer User.

Für Online-Händler kann Pinterest daher zu einem echten Umsatzbringer werden: Die gepinnten Bilder verlinken direkt zum Online-Shop; die virtuelle Pinnwand wird so zu einem wichtigen Traffic-Lieferanten. Erst kürzlich ergab eine Studie des Online-Marktplatzes Boticca, dass Pinterest mehr Umsatz generieren kann als Facebook: Zehn Prozent aller Transaktionen auf der Website der Boutique seien über Pinterest zustande gekommen, über Facebook waren es nur sieben Prozent.

Die wichtigsten Einsteigertipps für Unternehmen, die Pinterest für Marketingkampagnen nutzen wollen, finden Sie auf den folgenden Seiten.

 

Der erste Schritt: Account optimal anlegen

 

Um dem Netzwerk beizutreten, gibt es bislang zwei Möglichkeiten: Entweder mit Login über einen Twitter- oder Facebook-Account oder auf Einladung eines anderen Nutzers. Unternehmen sollten ihren Fokus auf das Ausfüllen des Feldes „About“ legen. Hier sind prominente Keywords sinnvoll, da die Account-Informationen später in den Suchmaschinen angezeigt werden und stark SEO relevant sind. Um den Account für SEO-Maßnahmen zugänglich zu machen, muss das betreffende Feld in den Settings angepasst werden (siehe Abbildung unten rechts) .

Der Hide-Button muss ausgeschaltet werden

Ehe ein Unternehmen Pinterest nutzt, sollten in einem ersten Schritt die Follow- und Pin it-Buttons direkt in die Website eingebaut werden, ähnlich wie bei Facebook und Twitter. Pinterest bietet hierfür verschiedene Optionen unter „About/Help/Goodies“ an.

 

Boards perfekt anlegen

 

User können Pinterest nutzen, um auf ihre Boards eigene Bilder zu pinnen. Sie können aber auch anderen Usern folgen und deren Pins „repinnen“ – das heißt, auf den eigenen Boards sammeln. Jedes Board wird grundsätzlich einem Themengebiet zugewiesen und hat einen eigenen Namen. Ein Board von Adidas beispielsweise lautet „Tennis Shoes“. Die einzelnen Schuhe, die sich als Pins in diesem Board von Adidas befinden, können die Sportartikel-Fans nun repinnen und damit die Produkte ihren eigenen Followern zeigen. Auch bei der Benennung der Boards sollten SEO relevante Keywords berücksichtigt werden.

Adidas vermarktet einen Teil seiner Produkte auf dem Board „Tennis Shoes“

Pro Board können Follower bestimmt werden, denen es erlaubt ist, Pins daran zu heften. Allerdings gilt es hier Vorsicht walten zu lassen. Denn ein einmal gesetzter Pin kann nur vom Account der Person gelöscht werden, die ihn ursprünglich gesetzt hat.

Auch bei der Erstellung der Boards sollten ein paar grundsätzliche Dinge beachtet werden: Je mehr Boards ein Unternehmen anlegt, desto stärker segmentiert es seine Nutzer – das kann unerwünscht sein. Die Produkte in den Boards werden in der Reihenfolge des Eingangs festgelegt. Dies ist eine unangenehme Beschränkung, die sich andererseits aber auch gezielt nutzen lässt: Mehrfach-Pins oder das Nebeneinander-Platzieren von Sets können dabei strategische Highlights sein.

Pins sinnvoll aufbauen

 

Ein Pin besteht aus drei Elementen, dem Bild, einem Kurztext und der Domain und Zieladresse.

Bilder, die von der Website auf ein Board gepinnt werden, tragen oftmals keinen ausreichenden Absendernamen. Das heißt, beim Repinnen und Neu-Editieren des Bildes, besteht die Gefahr, dass der Markenname verloren geht. Unternehmen sollten daher darauf achten, ein Wasserzeichen oder Logo im Bild zu integrieren, um auf sich selbst hinzuweisen. Auch auf Preisangaben, spezielle Kampagnen oder ähnliches kann so aufmerksam gemacht werden.

Der Text muss wieder potenzielle Suchbegriffe enthalten. Pinterest ist derzeit noch weitgehend englischsprachig, daher sollten Unternehmen mit anderssprachigem Zielpublikum mehrsprachige Kurztexte anlegen. Grundsätzlich gilt noch zu beachten: Das Pinnen und Repinnen verstößt bei Pinterest ohne Einwilligung des Urhebers gegen das Urheberecht.

Ein Pin besteht aus einem Bild, Kurztext und der Domain und Zieladresse

Nützliche Pinterest-Tools

 

Um die Wirkung seiner Pins zu beobachten, eignet sich das kostenlose PinReach. Das Tool sammelt alle Werte die Pins, Boards, Likes oder Repins erreichen und zeigt die Entwicklung an. Zusätzlich ermöglicht es PinReach, sich mit seinen erfolgreichsten Followern zu vergleichen. Nach eigenen Angaben will PinReach bald mit einer PRO-Version an den Markt gehen.

Ein weiteres Analyse-Tool ist Pinpuff Pinfluence. Hier wird den Pins zusätzlich ein Geldwert zugemessen, um sie individuell bewerten zu können. Etwas mehr Möglichkeiten bietet Pinerly: Das Tool legt Kampagnen an und wertet diese anschließend aus, was eine tiefergehende Analyse erlaubt. Zudem soll es um ein Management-Tool erweitert werden.

Das Tool Pintics ist wie Pinerly noch im Entwicklungsstadium, lässt sich aber bereits mit Google Analytics verbinden. Unternehmen können hiermit ihre Sales beobachten – sowohl auf der Ebene der Boards wie auch auf der Ebene einzelner Pins.

Pintics hilft, die Sales zu beobachten

Das Wichtigste: die Postings

 

Einen großen Vorteil für Unternehmen bietet grundsätzlich die schnelle Weiterverbreitung der Pinterest-Pins. Über 80 Prozent aller Pins auf Pinterest sind Repins.

Die Frage, wann in Deutschland der perfekte Zeitpunkt für die Veröffentlichung eines Pins ist, lässt sich pauschal kaum  beantworten. Immerhin kann man sich zunächst an eine Empfehlung aus den USA halten: Pinerly rät hier dazu, Postings zwischen 14 und 16 Uhr und zwischen 20 und 1 Uhr abzusetzen.

Wichtig ist grundsätzlich zu bedenken, dass es zwei Arten von Followern gibt: Die, die allen Boards folgen und die, die nur einzelne Boards abonniert haben. Hier werden jeweils unterschiedliche Ansprachen benötigt.

Postings sind bei Pinterest am Wichtigsten

Für Leser, die mehr zum Thema „Marketing mit Pinterest“ wissen möchten, gibt es noch einen Lesetipp: Der Guide „Pinterest für Unternehmen“ (PDF, kostenloser Download) erklärt noch einmal alle wichtigen Marketingtipps auf rund 40 Seiten.

 

Quelle: http://www.internetworld.de/

Pinstagram: Tolle Website für alle Freunde von Instagram und Pinterest

Mashups können durchaus interessant sein und Pinstagram ist so ein Mashup. Zwei findige Köpfe haben einfach eine Website entwickelt, die eine Kombination aus Pinterest und Instagram ist. Das Ganze macht einen ziemlich guten Eindruck und könnte sich zu einer smarten Lösung für die Nutzung des Foto-Dienstes am heimischen Rechner entwickeln.

Pinstagram ist das geistige Kind von Pek Pongpaet und Brandon Leonardo. Unterm Strich handelt es sich bei der Website um eine Plattform, mit der Nutzer Instagram-Fotos im Wasserfall-Layout von Pinterest betrachten können.

 

 

 

pinstagram 2
Pinstagram sieht auf den ersten Blick nach einem gelungenen Dienst für das Betrachten von Instagram-Fotos im Browser aus.

 

 

Pinstagram als Missing Link zum Browser

Wired zitiert einen der Entwickler wie folgt: „Ich denke, Pinstagram füllt eine wichtige Lücke aus, denn Instagram hat den Fokus noch nie auf die Nutzung am Desktop gelegt“, so Pongpaet. Es existieren zwar eine ganze Reihe von Apps von Drittherstellern, die Instagram in den Browser bringen, aber keine davon kommt mit einem so erprobten Design und Interface wie Pinstagram daher.

Pinstagram: Von einer Spinnerei zum Website zur iPad App

Ursprünglich war Pinstagram für Pongpaet und Leonardo lediglich eine witzige Spinnerei. Doch daraus wurde schnell bitterer Ernst, denn schließlich ist die Idee, zwei der hippsten neuen Dienste miteinander zu kombiniere, nicht unbedingt die schlechteste. In nur einer Nacht stand das Gerüst für das Mashup und kurze Zeit später gingen die beiden bereits mit Pinstagram live.

 

 

 

pinstagram
Pinstagram vereint das Layout von Pinterest mit den Inhalten von Instagram.

 

 

 

 

Das Feedback auf den neuen Dienst ist nach Angaben der Entwickler durchweg positiv, auch wenn sie noch keinerlei Reaktion von Pinterest oder Instagram erhalten haben. Immerhin hat der iOS-Entwickler Aditya Herlambang bereits bekannt gegeben, dass er eine iPad-App von Pinstagram programmieren will.

Weiterführende Links:

Kostenloser Pinterest-Guide für Unternehmem auf Slideshare

Für Unternehmen ist der Einstieg in die Bilderwelt von Pinterest mit viel Planung und Vorarbeit verbunden. Der kostenlose Pinterest-Guide von Andreas Werner hilft bei den ersten Schritten auf der unbekannten Plattform.

Alles über Pinterest auf 40 Seiten

Andreas Werner (Datenonkel) bespricht in seinem Guide auf 40 Seiten alle relevanten Themen rund um das Bildernetzwerk Pinterest. Der kostenlose Guide beginnt mit einer Einführung in die Plattform sowie ersten Worten zur Bedeutung von Pinterest in Bezug auf Reichweitenwachstum und Suchmaschinenoptimierung. Anschließend klärt er, wie die eigene Homepage auf die Nutzung der Plattform vorbereitet werden kann und führt durch die Anmeldung. Es werden die grundlegenden Funktionen erklärt und tiefergehende Einblicke in Themen wie Monitoring und Tracking mittels Google Analystics gegeben. Abschließend gibt Andreas Werner Tipps zum Aufbau einer großen Anzahl an Followern und formuliert einen kurzen Ausblick in die weitere Entwicklung des Social Networks für Bilder und Videos.

Mit seinem Guide richtet sich Andreas Werner vor allem an „mittlere und große Unternehmen sowie Dienstleister“, doch auch kleine Unternehmen profitieren von dieser Zusammenfassung. Die passenden Inhalte vorausgesetzt, erhalten Unternehmen jeder Größe hiermit eine gute Einführung in das derzeit so beliebte Social Network.

 

Sex.com – Teuerste Domain der Welt kopiert Pinterest schamlo

Die Macher hinter der teuersten Domain der Welt, Sex.com, haben auf ihren Seiten eine nahezu exakte Kopie des Social-Network-Aufsteigers Pinterest ins Netz gestellt. Statt harmloser Produkt- und Tierfotos gibt es auf dem Pinterest-Klon allerdings vorrangig nackte Frauen zu sehen – in expliziten Posen.

Schamlose Pinterest-Kopieraktion

Nicht nur Design und Aufbau von Pinterest wurden nahezu 1:1 übernommen. Sex.com setzt bei der schamlosen Kopieraktion sogar auf die rote Farbe beim Logo und das gelbe Banner, das über die Seiteninhalte aufklärt. Neben den gepinnten Fotos kommt bei Sex.com das Video-Angebot natürlich ebenfalls nicht zu kurz – auch Pinterest legt viel Wert auf Video-Content. Auffällig ist aber, dass nirgendwo ein Hinweis auf die expliziten Inhalte zu finden ist. Von einer Zugangsschranke für Jugendliche oder Kinder gar nicht zu reden.

 

Teuerste Domain der Welt
Teuerste Domain der Welt jetzt als Pinterest-Klon für Männer (c) Sex.com

Dabei ist Sex.com nicht die erste Sex-Seite, die versucht, aus dem enormen Erfolg von Pinterest Kapital zu schlagen. Das selbsternannte „Online Pornboard“ Snatchly.com geht schon seit einigen Monaten in Pinterest-Manier auf Userfang. Snatchly.com macht keinen Hehl daraus, dass es bei Pinterest abgekupfert hat. Angst vor Klagen haben die Betreiber nicht. Sie sehen sich vielmehr als Verbündeten, der dabei hilft, dass die Pinterest-Seite „frei von Erwachseneninhalten bleibt“, wie Snatchly-Mitgründer James Alexander kürzlich gegenüber der Futurezone meinte.

Sex.com – Teuerste Domain der Welt

Seitdem die Clover Holdings Limited Ende 2010 rund 13 Millionen Dollar für Namen und Online-Rechte hingeblättert hat, darf sich Sex.com als teuerste Domain der Welt bezeichnen. Mit der Pinterest-Kopie sieht sich Sex.com jedenfalls auf dem Erfolgsweg. 97 Prozent der Pinterest-Accounts würden von Frauen gepflegt, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung. Aber nur wenige der dort gepinnten Inhalte würden Männer interessieren. Der Erfolg scheint den Sex.com-Machern jedenfalls Recht zu geben: Seit dem Start der Beta-Version am 1. Mai soll pro Minute ein neuer User-Account eingerichtet worden sein.

Weitere Links:

Sex.com Looks Exactly Like Pinterest – Just With Tons And Tons Of Naked Women – Business Insider

Schamlos kopiert: Der Angriff der Porno-Klone – Futurezone

Wieder verkauft: Sex.com bringt 13 Millionen Dollar – Spiegel Online

Pinterest baut Video-Pinning aus – t3n-News

Infinite Scrolling: 33 tolle unendlich scrollende Websites

Facebook tut es, Pinterest auch und Twitter sowieso. Websites mit vielen Inhalten setzen vermehrt auf Infinite Scrolling statt auf eine Paginierung. Infinite Scrolling eignet sich besonders, wenn die Website mehrere Tausend, Artikel, Bilder oder Ergebnisse liefert. Dabei lassen sich unendlich scrollende Websites durchaus unterschiedlich umsetzen. Wann Infinite Scrolling sinnvoll ist und wie einige gelungene Umsetzungen aussehen, soll dieser Artikel zeigen.

Paginierung bietet sich in der Regel für Websites an, die maximal über 100 bis 200 Einträge verfügen. Bietet eine Website allerdings einige Tausend Einträge, macht eine Paginierung der Inhalte nur noch wenig Sinn, denn wer besucht schon Seite 734 von insgesamt 4621 Seiten?

 

 

 

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Infinite Scrolling bietet sich besonders für Websites an, die mehrere tausend Artikel, Bilder, Produkte und Einträge haben.

 

 

Infinite Scrolling als Service

Man kann durchaus darüber streiten, ob es überhaupt sinnvoll ist, seine Besucher mit hunderten oder tausenden Einträgen zu überfordern, oder ob man als Website-Betreiber nicht lieber vorfiltern sollte, damit der Anwender leichter findet, wonach er eigentlich sucht. Für alle Fälle, in denen man davon ausgehen muss, dass der Besucher nicht genau weiß, wonach er sucht, sollte man als Seitenbetreiber dennoch eine angemessene Sortierung wählen und dann Infinite Scrolling statt einer Paginierung einsetzen.

Unendlich scrollende Websites finden sich in zweierlei Ausprägung. Entweder lädt die Website automatisch weitere Ergebnisse nach, sobald der Anwender herunter scrollt, oder es findet sich ein Button, um weitere Ergebnisse anzeigen zu lassen. Auch wenn paginierte Websites mit vielen Inhalten nicht sonderlich nutzerfreundlich sind, sollte man auch beim Einsatz von Infinite Scrolling einige Aspekte beachten.

 

 

 

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Beim Einsatz von Infinite Scrolling gilt es, einige Besonderheiten im Vergleich zur Paginierung zu beachten.

 

 

Nutzerrelevante Aspekte von Infinite Scrolling

Ein großer Nachteil unendlich scrollender Websites ergibt sich daraus, dass der Scroll-Balken seiner Bestimmung beraubt wird. Schließlich besteht die Aufgabe des Balkens darin, dem Nutzer zu zeigen, wie viel Inhalt er noch nicht gesichtet hat. Aus diesem Grund muss man dem Anwender ein alternatives Feedback diesbezüglich geben. Viele Websites, die Infinite Scrolling einsetzen, nutzen auch weiterhin den Scrollbalken als bekanntes Element. Allerdings springt dieser sobald die Site neue Inhalte nachgeladen hat wieder ein Stück nach Oben und ist somit eigentlich überflüssig. Eine bessere Lösung wäre zum Beispiel eine Prozentangabe, die Auskunft über die bisher gesichteten und geladenen Inhalte gibt.

In jedem Fall sollte die Website den Besucher informieren, dass dynamisch neue Inhalte geladen werden, damit der Anwender nicht den Eindruck bekommt, sein Browser hätte sich aufgehängt. Beim Erstellen einer Website mit Infinite Scrolling muss man auch bedenken, dass der Anwender nicht mehr ohne weiteres Header und Footer der Site erreichen kann, Aus diesem Grund sind statische Header und Footer eine absolute Notwendigkeit, sofern man Inhalte automatisch lädt und keinen Weitere-Inhalte-Laden-Button einsetzt. Zudem sollten Webentwickler eine Funktion implementieren, die sich die letzte Position des Nutzers merkt, für den Fall, dass der Besucher den Back-Button des Browsers klickt.

Suchmaschinen und Deep Links nicht vergessen

Suchmaschinen sind keine Fans von Infinite Scrolling. Aus diesem Grund müssen Website-Betreiber alternativ eine paginierte Version ihrer Site für Suchmaschinen bereithalten, oder eine Sitemap pflegen. Auch das Thema Deep Linking sollte man bei unendlich scrollenden Websites nicht vernachlässigen. Selbst ohne herkömmliche Webseiten sollte es dem Besucher möglich sein, einzelne Inhalte zu verlinken.

 

 

19-jähriger Pinterest-Chefdesigner bekommt 1,1 Mio Startkapital für Social-Commerce-Startu

Der 19-jährige gebürtige Inder Sahil Lavingia hat eine dieser besonderen Geschichten geschrieben. Nachdem er maßgeblich am Design der Hype-Plattform Pinterest beteiligt war, gründete er sein eigenes Social-Commerce-Startup. Dafür bekam er jetzt stolze 1,1 Millionen US-Dollar Startkapital.

Vom Studienabbrecher zum Pinterest-Chefdesigner und Social-Commerce-Startup-Gründer

Er ist erst 19 und hat schon eine recht beeindruckende Vita. Sahil Lavingia, dessen Eltern gebürtig aus Indien stammen, ist sicher nicht der typische Gründer aus dem Silicon Valley. Nachdem der Sohn eines indischen Investmentbankers bereits in Singapur, Hongkong, London und New York gelebt hatte, zog es ihn weiter ins kalifornische Silicon Valley. Dort fing er ein Studium der Computerwissenschaften an, das er dann aber nicht abschloß. Stattdessen schloß er sich dem Startup Pinterest an und wurde dessen Chefdesigner.

 

 

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Sahil Lavingia: Der ehemalige Chefdesigner von Pinterest bekam jetzt 1,1 Mio US-Dollar Startkapital für sein Social-Commerce-Startup Gumroad (Bild: Profilbild bei Twitter)..

 

Ohne den momentanen Hype abgewartet zu haben, zog es Lavingia zu neuen Aufgaben. Im August 2011 gründete er mit Gumroad sein eigenes Startup und bekam dafür jetzt 1, 1 Millionen US-Dollar Startkapital. Eine Startup-Story, wie sie sicher nicht jeden Tag passiert. Und genauso ungewöhnlich klingt die Erklärung von Lavingia: „Du musst schon fast unerfahren und unwissend sein, um erfolgreich sein zu können“, erklärt er bei Economic Times.

Social-Commerce-Startup Gumroad macht Social Networks zu Marktplätzen

Die Idee für sein erstes eigenes Startup ist genauso einfach wie genial: Gumroad will das Verkaufen digitaler Inhalte über das Internet schnell und unkompliziert machen. Statt einen der vielen verschiedenen Online-Marktplätze dafür zu nutzen oder sich mit einem eigenen Online-Shop um die Verkäufe zu kümmern, sollen die Gumroad-Nutzer ihre sozialen Kanäle nutzen und sich auf das Erstellen großartiger Inhalte konzentrieren – den Rest erledigt Gumroad.

Oder noch einfacher ausgedrückt: Als Verkäufer bekommt man von Gumroad einen Link für jedes eingestellte Produkt, mit denen man seine Fans und Follower versorgen kann. Diese hat Lavingia als wichtigste Kunden ausgemacht und damit könnte er durchaus richtig liegen.

 

Seinen Geschäftssinn hat Lavingia übrigens schon als 14-Jähriger unter Beweis gestellt. Er übernahm damals für 400 US-Dollar eine wenig erfolgreiche Video-Streaming-Website, baute sie entsprechend seiner Vorstellungen um und konnte sie dann später für etwa 10.000 US-Dollar wieder verkaufen. Man darf also fast davon ausgehen, dass auch Gumroad nicht sein letztes Abenteuer als Entrepreneur sein wird.

Weiterführende Links zu Sahil Lavingia und das Social-Commerce-Startup Gumroad:

WordPress-Themes: So sieht dein Blog wie Facebook, Twitter oder Pinterest aus

Bei den großen Social Networks Facebook und Google+ gab es erst kürzlich umfangreiche Designänderungen und auch bei Twitter ist das letzte Redesign noch nicht lange her. Warum also nicht mal  WordPress-Themes ausprobieren und sich dabei vom Design der großen Social Networks inspirieren lassen?

15 WordPress-Themes im Social-Media-Design

Auch wenn das Chronik-Design von Facebook nicht bei allen Nutzern der Plattform auf ungeteilte Freude gestoßen ist, so verbirgt sich in dem Design doch eine gute Idee für ein Blog. Denn genau wie in der Chronik geht es in einem Blog ja auch darum, Ereignisse bzw. Artikel in chronologischer Reihenfolge anzuordnen. Und da wir es im Internet von jeher gewöhnt sind von oben nach unten zu navigieren, drängt sich der zweispaltige Zeitstrahl aus dem Facebook-Design geradezu auf.

 

 

 

WordPressThemes Beispiel
Warum nicht mal WordPress-Themes ausprobieren, dass sich an den erprobten und bekannten Designs großer Social Networks anlehnt? Hier ein Beispiel für Pinterest. (Bild: WordPress-Theme „Liquid Magazine – Unique Fluid Grid Layout“)

 

 

 

 

Und wenn es dann mal nicht Facebook sein soll, so gibt es immer noch Themes, die sich vom Pinterest- oder Twitter- Design inspirieren ließen. Oder darf es vielleicht auch Tumblr, Google+, Dribbble oder Digg sein?

Wir haben euch aus verschiedenen Quellen einige interessante WordPress-Themes zusammengetragen, die einen Blog nach einem Social Network aussehen lassen. Viele der in der Galerie gezeigten Themes gehören in die Kategorie „Premium-Themes“, es sind aber auch ein paar kostenlose dabei. Preise und Links zum Entwickler findet ihr jeweils in der Bildbeschreibung. Wenn es nicht anders angegeben ist, sind die Themes bis einschließlich WordPress 3.3 kompatibel.

 

 

Weitere Galerien mit WordPress-Themes

WordPress-Themes: Die besten Quellen und 50 schicke Beispiele für Premium-Themes

 

 

Kostenlose WordPress-Themes: Die besten Quellen und 30 schicke Beispiele

 

 

Weiterführende Links zum Thema WordPress-Themes im Social-Network-Style:

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Pinterest darf deine gepinnten Bilder verkaufen

Das ganz im Zeichen des Bildersammelns stehende und bei vielen beliebte Social Network Pinterest hat Klauseln in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die einigen Nutzern bestimmt nicht schmecken werden. Denn der Dienst behält sich vor, von Usern hochgeladene Bilder gegebenenfalls weiterverkaufen zu dürfen.

Pinterest-AGB – Nutzungsrechte werden abgetreten

 

 

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Pinterest behält sich den Verkauf von gepinnten Bildern vor (Screenshot: Pinterest)

 

 

Während sich die meisten Nutzer vermutlich weniger mit den umfassenden, mit langen Schachtelsätzen und Aufzählungen gespickten Allgemeinen Nutzungsbedingungen beschäftigen, hat sich die Fotografin und Juristin Kirsten Kowalski die AGB von Pinterest näher angesehen. Nach der Lektüre entschloss sie sich die Bilder, die sie von anderen Fotografen als „Inspirations-Board“ angelegt hatte, von Pinterest zu entfernen.

Der Grund für diesen Entschluss ist die Klausel des Pinterest-Betreibers Cold Brew Labs, dass durch die alleinige Nutzung des Dienstes, bzw. dem Posten von Bildern, die Nutzungsrechte dieser an Pinterest abgetreten werden. Doch nicht nur das, auch dürfe man die Inhalte unter anderem verändern, vertreiben, lizenzieren, verkaufen und übertragen, jedoch nur auf oder mit Hilfe der Website, der Anwendung und der Dienste. Zwar behält sich Cold Brew Labs diese Verwertungsrechte vor, jedoch wird betont, dass die Bilder weiterhin Eigentum des Besitzers bleiben.

Laut eines Statements von Pinterest gegenüber Spiegel Online, heißt es dass man mit den Fotos der Nutzer niemals verdienen wollte. Aus welchen Gründen die Klauseln zum Verkauf von Bildern dennoch in den AGB zu finden sind, konnte oder wollte nicht beantwortet werden. Man werde sich der Nutzungsbedingungen annehmen und diese anpassen, um klarer herauszuarbeiten, was mit den Nutzerbildern angestellt werde.

Was das Teilen und Verlinken von Bildern angeht, gibt es zudem einiges zu beachten. Rechtsanwalt Thomas Schwenke hat in einem Beitrag auf t3n.de einige Tipps und Hinweise zu diesem Thema zusammengestellt.

Auf Pinterest läuft in diesem Zusammenhang bereits eine Kampange. Die Betreiber der Website Knoed.com haben ein Poster mit dem Inhalt „Dear Pinterest, please change your terms, or I’m leaving“ erstellt, um auf die AGB aufmerksam zu machen und die Betreiber zur Änderung ihrer Nutzunbgsbedingungen zu bringen.

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Quelle: http://t3n.de/news/

Pinterest bietet Opt-Out-Code für Webmaster

Der Social-Media-Überflieger Pinterest erlaubt es Webseiten ab sofort, ihre Inhalte für die Direkt-Übernahme durch Pinterest zu sperren. Für Webmaster ist das aber ein zweischneidiges Schwert, auch Nutzern bietet das neue Feature keine Rechtssicherheit.

 

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Pinterest hat seine Help-Seite stillschweigend um den Punkt „Was tun, wenn die Bilder meiner Seite nicht gepinnt werden können sollen“ erweitert, bemerkte der US-Blog LLsocial.com. Inhalte auf Webseiten mit dem Tag

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können künftig nicht mehr direkt gepinnt werden.

Rechtlich bewegen sich Pinterest-Mitglieder beim Teilen („Pinnen“) von Bildmaterial Dritter auf dünnem Eis, wie Rechtsanwalt Thomas Schwenke jüngst in einem Fachartikel auf t3n.de beschrieb. Nutzer bräuchten genau genommen eine Einwilligung vom Rechteinhaber, um urheberrechtlich geschützte Bilder zu pinnen, also auf eines ihrer Boards zu kopieren. Andernfalls besteht die Gefahr, eine Abmahnung über mehrere Hundert Euro zu erhalten – ein Risiko, das bei Pinterest täglich tausendfach eingegangen wird.

Inhalte-Anbieter standen bislang vor der Wahl, der „Republikation“ tatenlos zuzusehen oder (wenig imageförderlich) massenhaft abzumahnen. Pinterest verlinkt automatisch die Quelle jedes übernommenen Bildes, darüber hinaus findet keine Vergütung statt. Der Nutzen von Pins für eine Webseite variiert dabei stark: Während Online-Shops vom sehr produktzentrierten Ansatz Pinterests profitieren und über verlinkte Produktbilder Kundschaft generieren (wobei auch Pinterest direkt mitverdient), sind Künstler von der honorarlosen Übernahme ihrer Werke bisweilen wenig angetan. So beklagte sich Katja Dittrich, Betreiberin des Graphitti-Blogs, Anfang des Monats über die verbreitete Übernahme ihrer Infografiken ohne Quellenangabe.

Wie viele Seiten Pinterest-Nutzer tatsächlich von der direkten Übernahme ihrer Grafiken ausschließen, bleibt abzuwarten – prominentester „Pinterest-Verweigerer“ ist gegenwärtig das soziale Netzwerk Facebook. Letztlich macht das Meta-Tag die unerlaubte Übernahme für den Nutzer lediglich ein bisschen schwerer: Statt „1-Click-Lösung“ müssen auf gesperrten Webseiten Bilder künftig eben lokal gespeichert und dann bei Pinterest hochgeladen werden – dann natürlich ohne automatischen Link auf die Herkunftsseite.

Quelle: http://t3n.de/news/

PinView: Lass Facebook wie Pinterest aussehen

Unter dem Leitsatz „Browse Facebook like you browse Pinterest.“ ermöglicht die neue Facebook-App PinView seinen Nutzern, die Facebook-Chronik wie ein Pinterest-Board darzustellen. News Feed, Timeline, Freundeslisten und multimediale Inhalte formen sich zu einem umfassenden Showcase.

PinView für mehr Übersichtlichkeit bei Facebook

Pinterest gehört wohl derzeit zu den angesagtesten Startups im Social Web. Unglaublicher Link-Traffic und breite Medienpräsenz sprechen für sich. Was macht da mehr Sinn, als sich den Hype zunutze zu machen und auf den fahrenden Zug aufzuspringen? Die derzeit noch im Beta-Status befindliche Facebook-App PinView tut genau das und verwandelt Facebook vom Chronik-Scroll-Horror in ein übersichtliches Raster, das man einfach besser überblicken kann.

 

 

 

 

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Facebook im Stile von Pinterest – die App PinView macht’s möglich.

 

 

 

PinView lässt sich über fünf Buttons bedienen, die rechts oberhalb des Inhalte-Mashups angeordnet sind. Hinter dem PinView „P“ verbirgt sich der Newsstream, das nächstfolgende Symbol zeigt Inhalte der eigenen Facebook-Wall, die restlichen Buttons filtern nach Freunden, Bildern und Videos. Wie eine Stellungnahme der Macher von PinView gegenüber Mashable deutlich macht, hat das Startup sein volles Potential längst nicht ausgereizt – die Entwickler verfolgten demnach noch diverse Ziele, die Anwendung zu verbessern. Eines der geplanten Features ist die Option, Posts zu speichern. Später soll es auch Möglichkeiten geben, Beiträge nach Beliebtheit und anderen Faktoren zu sortieren, stellt Co-Developer Thomas Petersen in Aussicht.

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