Archives » Allgemein



News: Übernimmt Google Pinterest?

Google-Manager: „Pinterest könnte ein großes Problem von uns lösen”

Zieht Google eine Übernahme von Pinterest in Erwägung? Äußerungen von David Lawee, Vizepräsident für Unternehmensentwicklung bei Google, lassen dieses Gedankenspiel zumindest nicht völlig abwegig erscheinen.

Nachdem Facebook kürzlich eine Milliarde US-Dollar für Instagram hat springen lassen, wollte Business Insider von David Lawee, der bei Google für Fusionen und Übernahmen verantwortlich ist, wissen, an welcher Art von Startups der Konzern derzeit das größte Interesse hat.

 

 

 

google pinterest
Videos und Links zu anderen Inhalten erscheinen bei Pinterest nebeneinander. Wegen der Video-Suchfunktionalität des Netzwerks könnte Google an einer Übernahme interessiert sein.

 

 

Google will die Suche für Videos optimieren

Im Interview mit Business Insider nannte Lawee die Suche nach Videos als eines der größten Probleme, die Google lösen will: „Wenn man sich vor Augen führt, wo unsere Wurzeln liegen, dann ist klar, wonach wir suchen… die größte Herausforderung besteht für uns derzeit in der Video-Suche.“ Das Social Layer sei ein erster Schritt in die richtige Richtung, aber man sei noch weit vom Ziel entfernt.

Google findet Pinterest außergewöhnlich

Business Insider ließ es sich nicht nehmen, Lawee auch nach Shooting-Star Pinterest zu fragen. Immerhin können Pinterest-Nutzer YouTube-Videos pinnen und direkt auf der Seite laden. Seit kurzem funktionieren auch Vimeo-Videos bei Pinterest. Genau hierin liegt wahrscheinlich auch Lawees Wertschätzung für Pinterest, er ließ sich zu der Aussage hinreißen: „Pinterest ist ein außergewöhnliches Phänomen.“

Pinterest ist als soziales Netzwerk überaus hilfreich, wenn man nach Inhalten sucht. Das funktioniert auch mit Videos erstaunlich gut. YouTube-Videos werden beispielsweise neben Links zu bestimmten Themengebieten ebenfalls auf Pinboards angezeigt. Dazu kommt, dass Pinterest mittlerweile Traffic in einer beachtlichen Größenordnung generiert. Aus diesen Gründen wäre eine angedachte Übernahme von Pinterest durch Google nicht sonderlich abwegig. Genauere Informationen sind zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht erhältlich.

Quelle: http://t3n.de/news

Pinterest: So verbessern Marken ihre Sichtbarkeit

Pinterest & Marken: 5 Tipps für eine bessere Sichtbarkeit

Während in Deutschland noch die Diskussion um die rechtlichen Grenzen beim Teilen und Verlinken über Pinterest im Vordergrund steht, ist man in den USA schon einen Schritt weiter. In einem interessanten Gastartikel für TechCrunch zeigt Reggie Bradford, CEO der auf Social Media spezialisierten Unternehmensberatung und gleichnamigen Social Marketing SaaS-Lösung Vitrue, wie man die Sichtbarkeit von Marken bei Pinterest erhöhen kann.

 

 

Pinterest t3n
Auch auf dem noch recht frischen PIMASC-Account bei Pinterest gibt es noch Platz, der gefüllt werden will.

 

Pinterest-Inhalte auch bei Facebook posten

Dass Bilder besser wahrgenommen werden als Text, ist hinlänglich bekannt. Daher sollten Marken ihre bei Pinterest verbreiteten Produktbilder auch an Facebook weiterleiten.

„Follow me on Pinterest“

Pinterest bietet offizielle Follow-Buttons zum Einbetten in eigene Webseiten an. Nach dem Klick auf den Pinterest-Follow-Button hat der Nutzer allerdings immer die Möglichkeit entweder dem gesamten Profil oder nur einem oder mehreren Boards zu folgen. Gerade für Marken mit einem breiten Spektrum bieten sich hier separate Boards für alle Segmente an.

In anderen Kanälen auf Pinterest aufmerksam machen

Viele Marken sind bereits seit längerer Zeit bei Facebook, Twitter und Google+ präsent und haben dort schon eine Fanbase aufgebaut. Wer diese Fans in gemäßigten Abständen auf die neue Pinterest-Aktivität der Marke hinweist, bekommt auch hier schnell neue Follower.

Link-Statistiken

Bei Pinterest gibt es derzeit noch keine Statistiken beispielsweise über die Klicks auf ein angepinntes Bild. Wer seine Pins mit einem URL-Shortener wie bit.ly verkürzt zu Pinterest schickt, bekommt über diesen Klick-Statistiken. Werden bestimmte Bilder dann nicht mehr geklickt, könnte dafür ein kaputter Link verantwortlich sein.

Pin-it-Button

Der Pin-it-Button von Pinterest erleichtert es den Konsumenten neue Pins anzulegen. Auch dieser Button sollte daher an allen wichtigen Stellen der eigenen Webpräsenz deutlich sichtbar platziert werden. Allerdings ist diese einfache Möglichkeit für die Marketingmitarbeiter derzeit noch nicht empfehlenswert, da sich damit kein URL-Shortener nutzen lässt.

Pinterest-Marketing: es geht gerade erst los

Wer Pinterest selbst schon nutzt und die Plattform in den letzten Tagen und Wochen beobachtet hat, wird eines festgestellt haben: Angepinnte Bilder haben eine kurze Wirkungsdauer, die mit steigender Aktivität der Nutzer immer weiter abnimmt.

Damit kommt Pinterest langsam auf das Niveau anderer Plattformen wie Facebook, Twitter und Google+. Auch hier bekommen neue Inhalte nur über eine bestimmte Zeit neue Likes, Retweets und +1-Bewertungen. Ein Grund dafür ist das mit steigender Nutzerzahl zunehmende Grundrauschen. Zu bestimmten Zeiten habe ich beispielsweise in meinem Pinterest-Stream fast ausschließlich Infografiken gesehen, die fast alle anderen Inhalten weit nach unten verdrängt haben.

Eine wirksame Strategie könnte es daher auch sein, immer wieder auf das Markenprofil aufmerksam zu machen, denn hier bleiben die jeweils letzten neun Pins pro Board im sichtbaren Bereich. Das spricht dann auch wieder für eine durchdachte Boardstrategie, die die gesamte Produktpalette entzerrt. Statt nur ein Board mit neun sichtbaren Produkten, lassen sich so auch schnell und einfach beispielsweise zehn Boards mit jeweils neun sichtbaren Bildern erstellen.

Pinterest Statistics: Is Pinterest the Next Big Social Network in Europe?

February 22, 2012Posted in: Europe, Social Networking
55
inShare

Pinterest.com has created a lot of buzz in the US, and it appears to be working its magic in the large EU markets as well. From May 2011 onwards, when the site began meeting our minimum reporting standards, the growth rate for visitors has been in the double, triple and quadruple digits.

The fastest growing market for the social network between May 2011 and January 2012 was Germany, where visitors to the site spiked by over 2956 percent, and in January 2012 the site had 67,000 unique visitors. Spain ranked second with a rise of 1348 percent during the time period, with 62,000 people visiting the site in January 2012. Pinterest grew nearly 80 percent in the UK and by some distance it was the largest market for Pinterest.com with 245,000 unique visitors in January 2012. Between December 2011 and January 2012, visitors from France and the UK decreased slightly but engagement on the site rose by 1740 percent and 20 percent respectively.

Is Pinterest the Next Big Social Network in Europe?

Quelle: http://bit.ly/zHXfU1

Pinterest bald wichtiger als Twitter

Geschrieben am 16.04.2012 von

„Es ist ein Kaleidoskop menschlicher Interessen und Leidenschaften und wirkt dabei manchmal wie ein Blick in die Hobbykeller, manchmal wie einer in die Köpfe der jeweiligen Kuratoren.“
Pinterest ist DER neue Onlinetrend im Jahr 2012 – ein Onlinefotoalbum, dass ganz neue Möglichkeiten eröffnet.

Bei Pinterest können die User ausschließlich Fotos und Videos veröffentlichen. Das Portal stellt die Inhalte daraufhin zu einer erfrischend schlichten Collage zusammen. Hier wird der Benutzer nicht, wie bei anderen Netzwerken, mit Statusmeldungen überhäuft, sammelt auch keine Freunde. Bei Pinterest zählen ausschließlich die Fotos von den schönen Dingen des Lebens. Wie schon der Name der Plattform verrät („Pin“ für pinnen und „-terest“ für Interest), zeigen die User, die übrigens überwiegend weiblich sind, der Netzwelt ihre Interessen und Wünsche, geben Tipps oder suchen selbst Anregungen. Der Technikblog Techcrunch bezeichnet Pinterest deshalb als eine Art „Selbstdarstellungsmaschine“. Die wenigsten Benutzer zeigen auf Pinterest ihre privaten Bilder. Meistens werden Fotos von verschiedenen Produkten, Landschaften, Architektur etc. veröffentlicht, die die User in den Weiten des Internets gefunden haben und den Pinteres-Benutzern zeigen wollen. Das Veröffentlichen der gefundenen Bilder funktioniert besonders einfach, da Pinterest seinen Usern ein kostenloses Script zur Verfügung stellt. Wenn dieses installiert ist, kann man (fast) jedes Bild mit nur einem Klick auf den Button „Pin it“ im Browser an seine Pinwand pinnen.

Jedes Foto wird in sogenannte Boards abgelegt, die nach verschiedenen Themenbereichen, wie zum Beispiel „leckeres Essen“, “Fashion“ oder „Lifestyle“ benannt werden. Ähnlich wie bei anderen sozialen Netzwerken, gibt es eine Kommentarfunktion, eine Likefunktion und man kann die Inhalte anderer User „repinnen“, also wiederum auf seiner Pinwand veröffentlichen. Außerdem kann man Usern oder auch nur einzelnen Boards folgen.

Momentan ist Pinterest noch in einer Beta-Version. Man muss dementsprechend entweder von einem User oder von Pinterest selbst eingeladen werden, um sich selbst einen Account anlegen zu können. Dies hält viele User momentan davon ab, einen toten Account zu erstellen, wodurch die Qualität auf Pinterest momentan enorm hoch ist. Es bleibt zu hoffen, dass die Qualität so hoch bleibt.

Verstoß gegen das Urheberrecht?

Pinterest steht vor allem in Deutschland in der Kritik durch sein Konzept Urheberrechte zu verletzen. Normalerweise muss vor jeder Veröffentlichung eines Bildes durch Dritte der Urheber gefragt werden, der die Rechte auf das Bild besitzt. Aber nur selten ist der Urheber auch derjenige, der das Bild auf Portalen wie Pinterest veröffentlichen möchte. Deshalb kann es rasch zu Urheberrechtsverletzungen kommen, wenn der Urheber mit der Veröffentlichung nicht einverstanden ist. Wenn es daraufhin zur Anklage kommt, wird das dementsprechend teuer für den User, da Pinterest nicht zur Haftung heran gezogen wird. Um diese Probleme zu vermeiden, bietet Pinterest ein sogenanntes Metatag an. Wenn man vermeiden will, das User ungefragt Inhalte von der eigenen Homepage bei Pinterest veröffentlich, sollte man dieses in die Webseite einbinden. Das Fotoportal Flickr nutzt dieses zum Beispiel, um ihre Kunden vor ungewollten Veröffentlichungen zu schützen.

Pinterest als „Oase der Stille“

Das Portal ist zwar schon im März 2010 online gegangen, aber erst seit diesem Jahr findet es hierzulande Beachtung. Laut einer Studie, sind weltweit mittlerweile 21 Millionen User angemeldet, die meisten davon in den USA. Hierzulande sind zwar knapp 268.000 User auf der Plattform zu finden, dies ist eine Steigerung von 288% gegenüber den Userzahlen vom Januar 2012.

Pinterest ist stiller und unaufgeregter als Facebook, Twitter und Co. Laut ZeitOnline ist es eine „Oase der Stille“. Es ist ähnlich und doch ganz anders als die bereits bestehenden sozialen Netzwerke. Nicht die Kommunikation mit Freunden aus der realen und der virtuellen Welt steht im Vordergrund, sondern das Teilen von Fotos, auf denen Dinge zu sehen sind, die man liebt. Man findet bei Pinterest keine laienhaften, verpixtelten Handyaufnahmen, keine Fotos von schrecklichen Unfällen und auch keine Pornographie. Dies macht den kleinen aber feinen Unterschied zu den anderen Netzwerken aus.

Pinterest kann man als die „Wiedergeburt der Bookmarkingdienste“ bezeichnen, als eine Mischung zwischen  „Social Network (…und) Social-Commerce-Plattform“. Private User nutzen Pinterest oft als einen Dienst zum Sammeln von Erinnerungen. Hier sammeln Viele Fotos von Produkten, die sie für einen späteren Zeitpunkt in Erinnerung behalten möchten. Exemplarisch kann man ein Board „Fundstücke für meine Hochzeit“ anlegen, um seine Hochzeit zu planen oder ein Board „Rezepte, die ich schon immer kochen wollte“, mit Bildern von leckeren Gerichten.

Pinterest bald wichtiger als Twitter

Momentan findet man vor allem amerikanische Unternehmen auf Pinterest. Doch auch im deutschen Raum wird Pinterest sich vor allem für Unternehmen, die aufgrund ihrer Produktepalette stark mit Visualisierung werben können, als Vorteil beweisen. Pinterest schafft eine überaus hohe emotionale Bindung zwischen Betrachter und Produkt. Denn Bilder sind in diesem Punkt viel stärker als Texte. Bilder vergisst man nicht.

Für Unternehmen ist Pinterest ein Must-Have. Pinterest schafft einem Unternehmen eine unglaubliche Reichweite. Es generiert einem Unternehmen mittlerweile mehr Traffic als Twitter! Denn jedes veröffentlichte Bild, beinhaltet automatisch den Link der Seite, von der der User dieses Foto gepinnt hat. Wenn ein Betrachter das Bild anklickt, landet er über einen sogenannten Affiliate Link direkt auf der jeweiligen Unternehmensseite, von der das Produkt stammt. Hier verdient Pinterest aufgrund einer Umsatzprovision mit.

Pinterest führt dem Social Media Auftritt eines Unternehmens in eine neue Dimension. Nirgends kann man Produktbilder so gut hervorheben und die Produkte dadurch vermarkten. Außerdem bringt ein Auftritt bei Pinterest, solange er aktiv betrieben wird, die üblichen Vorteile, wie zum Beispiel verbesserte Suchmaschinenoptimierung und Kundenbindung durch Kundendialog mit sich.

Zukunftsmusik

Die Zukunft von Pinterest ist ungewiss. Klar ist, dass Pinterest momentan eine Marktlücke erfolgreich füllt. Sobald man sich ohne Einladung anmelden kann, wird der Dienst noch höhere Wellen schlagen und weitere User anziehen. Doch vorerst müssen Problembereiche, wie die Urheberrechtsfrage geklärt werden, damit sowohl Unternehmen als auch Privatmenschen das Portal gefahrenlos nutzen können.

 

Quelle: zeit.de; techcrunch.com; ansonalex.com; focus.de; t3n.de; mediabistro.com

Pinterest als Pinterest-Infografik

Zwei Drittel der Pinterest-Nutzer sind Frauen

Die Infografikerstellt von Dailyinfographic.com – gibt ziemlich gute Einblicke in die Nutzerschaft von Pinterest. So haben 28,1 Prozent der Pinterest-Nutzer über 100.000 Dollar Jahreseinkommen zur Verfügung. Über zwei Drittel der Nutzer sind Frauen, gut 50 Prozent der User haben Kinder. Die größte Gruppe ist 25 bis 34 Jahre alt (27,4 Prozent), gefolgt vom den 35- bis 44-Jährigen (22,1 Prozent).

Insgesamt 1,36 Millionen Besuche täglich kann die Webseite mittlerweile verzeichnen. Im Januar 2012 kamen 11,7 Millionen eindeutige Besucher auf die Webseite von Pinterest, im Dezember 2011 waren es noch 7,5 Millionen. Wenn man die aktuellsten Zahlen mit denen im Mai 2011 vergleicht, ergibt sich ein sattes Plus von über 2.700 Prozent an eindeutigen Besuchern.

Auf Anrissbild klicken zur Anzeige der gesamten Infografik.

pinterest anriss

Quelle: http://t3n.de

Pinterest-Kopien: Pinspire wohl vor dem Aus, Pixoona will mit Geld ködern

Pinterest gehört trotz zahlreicher kritischer Bedenken bezüglich Rechtsverletzungen zu den aufstrebenden sozialen Netzwerken. Aus Deutschland kommt nach Pinspire mit Pixoona demnächst ein Wettbewerber mit ähnlichem Konzept auf den Markt. Und der verspricht noch etwas anderes: Man kann Geld damit verdienen. Wir haben uns Pixoona einmal angesehen.

 

Pixoona Oberfläche
Pixoona: Anders als Pinspire trumpft das Netzwerk mit einer eigenen Oberfläche auf.

Bilder sollen als Plattform für Gespräche und soziale Interaktion im Internet genutzt werden, schreibt Pixoona über sich selbst. Dazu hat das Startup eine eigene Technologie Namens PIX entwickelt, mit der Bilder auf anderen Seiten markiert und im eigenen Pixoona-Profil veröffentlicht werden können, berichtet Stereopoly. So viel zum Konzept. Doch was leistet Pixoona?

Mit Pixoona kann man auch Geld verdienen

Irgendwann sollen auf dem aktuell in der Beta-Phase befindlichen Netzwerk ausgiebige Diskussionen über Bilder zu finden sein. Und dann lasse sich auch Geld damit verdienen, so Pixoona. Denn auf den Bildern können Nutzer selbst Produkte verlinken. Und mit jedem Klick auf ein Produkt will Pixoona Werbeerlöse erzielen, durchschnittlich 24 Cent pro Klick – ganz wie das große Vorbild Pinterest. Mit einem Unterschied: Das Geld wird anschließend verteilt.

25 Prozent der Erlöse bekommt der Webseitenbetreiber oder Blogger, der das Bild veröffentlicht hat. 50 Prozent behält Pixoona als Vermittlungspauschale ein und 25 Prozent landen bei demjenigen, der das Bild geteilt hat. Ab 25 Euro kann man sich die Erlöse auszahlen lassen.

Im Aufbau ist Pixoona sehr einfach gehalten, punktet anders als etwa Pinspire allerdings mit einer durchweg eigenen Oberfläche. Bei ihr stehen wie bei den anderen Anbietern die veröffentlichten Bilder unmittelbar im Fokus des Nutzers. Die PIX-Technologie selbst wird als Browser Plug-in installiert. Auch das gibt es bereits bei Pinterest. Doch einmal installiert ist sie leicht und verständlich. PIX erscheint immer dann, wenn man mit der Maus über einem Bild landet und ist damit nicht zu übersehen.

 

Pinspire Team
Das Pinspire Team: Sind bis auf ein Notteam alle entlassen worden?

Pinspire soll vor dem Aus stehen

Aktuell befindet sich Pixoona noch in einer privaten Beta-Phase. Wann der Dienst öffentlich wird, sagt das Wiesbadener Unternehmen noch nicht. Doch eins dürfte klar sein: Einfach wird es nicht.

So heißt es, dass der Samwer-Klon Pinspire kurz vor dem Aus stehe. Wie gruenderszene.de mit Bezug auf inoffizielle Quellen schreibt, habe Pinspire jüngst das Gros seiner Mitarbeiter entlassen. 70 Mitarbeiter stünden seither auf der Straße. Nur noch ein zehnköpfiges Notteam halte die Seite für die nächsten drei Monate am Laufen. Was danach geschieht, ist bislang unklar.

Pinspire hatte sich Häme und Verachtung von der Internetgemeinde eingefangen, die die sehr nahe Kopie von Pinterest gar nicht gut hießen. Gleichzeitig machte dem deutschen Nachbau wohl das enorme Wachstum des Originals zu schaffen.

Abzuwarten bleibt daher, wie sich Pixoona nach dem Start schlagen wird. Mit seinem eigenen, klaren Design, der für Nutzer simplen Technologie und vor allem mit einem USP – dem Versprechen an die Nutzer, Geld verdienen zu können – könnte es Pixoona dennoch gelingen, am Markt Fuß zu fassen.

Quelle: http://t3n.de

Pinterest Browser-Add-ons: So macht das Pinnen noch mehr Spass

Eine Reihe von Add-ons für den Browser macht das Pinnen von Fotos auf Pinterest jetzt noch einfacher. Ein Foto mit nur einem Klick bzw. per Tastatur-Shortcut pinnen, einen ganzen Screenshot an die digitale Pinnwand heften oder Pinterest-Fotos beim Drüberfahren mit der Maus automatisch vergrößern lassen – wir zeigen euch die interessantesten Pinterest Browser-Add-ons.

 

pinterest screen
Pinterest – Browser-Add-ons erleichtern die Usability

 

 

 

Pinterest – Fotos und Videos pinnen

Bisher existieren vor allem drei populäre Wege, wie User Fotos oder Videos bei Pinterest pinnen können. Entweder pinnt man mit dem Bookmarklet, das als eine Art Lesezeichen in den Browser eingefügt wird, fügt auf dem entsprechenden Pinterest-Formular den Link zur Webadresse der Seite ein, auf dem sich das bevorzugte Foto befindet oder – ähnlich wie bei Twitter – repinnt den Beitrag eines anderen Pinterest-Users. Mit den Browsererweiterungen öffnen sich allen Pinterest-Nutzern nun noch mehr Wege, Fotos einfach auf ihre Pinnwand zu heften.

Browser-Add-ons für schnelles Pinnen

Mit dem „Pinterest Button“ für Chrome oder der „Pinterextension“ sowie dem „Easypinner for Pinterest“ für Opera und Firefox lassen sich Fotos mit einem Klick der Pinterest-Pinnwand hinzufügen.

Einen Klick mehr benötigt man bei den Add-ons fürs Right-Click-Pinnen. Wer sich „Pinterest Right Click“ (Chrome) oder „Pinterest Right-Click“ (Firefox) installiert, erhält beim Klick auf die rechte Maustaste die Menüoption, Videos oder Fotos direkt zu pinnen.

Pin It!“ für Chrome wiederum erlaubt es dem User, Content ganz einfach mit einem Tastatur-Shortcut zu pinnen. Dazu gibt man nach der Installation der Browsererweiterung die Tastenkombination „Ctrl+Alt+P“ ein und kann dann wie gewohnt das zu pinnende Foto auswählen, mit einem Kommentar versehen und an die Pinnwand heften.

Bilder vergrößern bei Pinterest

Wer den „Pinterest Image Expander“ bzw. „Pinterest Zoom“ (beides für Chrome) oder den „Pinterest Image Enlarger“ (Safari) installiert hat, kann sich Fotos auf einer beliebigen Pinterest-Pinnwand automatisch vergrößern lassen.

Statt einzelner Fotos gleich Screenshots pinnen

Wer statt eines einzelnen Fotos gleich einen ganzen Screenshot an seine digitale Pinnwand hängen will, der sollte sich „Screen 2 Pin“ einmal genauer anschauen. Ähnlich wie bei den oben beschriebenen „One-Click“-Extensions kann hier nach der Installation des Add-ons der gesamte Screenshot gepinnt werden.

Auffällig ist, dass der Großteil der Pinterest-Browser-Add-ons derzeit bei Googles Chrome zu finden ist. Die Konkurrenten Firefox und Safari scheinen aber mittlerweile nachzuziehen.

Welche Pinterest Browser-Add-ons und -Plugins benutzt ihr denn am liebsten?

Die Risiken beim Pinterest-Pinnen

Trotz des enormen Hypes um Pinterest sollte nicht unerwähnt bleiben, dass User des neuen Social-Media-Lieblings, die fremde Inhalte teilen, in Sachen Urheberrecht ein großes Risiko eingehen. Im Artikel „Pinterest und die rechtlichen Grenzen beim Teilen und Verlinken“ haben wir einmal die wichtigsten rechtlichen Bedenken aufgelistet.

So funktioniert das Pinterest-Tracking

Wer wissen will, welche Inhalte der eigenen Website von anderen gepinnt worden sind, kann folgenden simplen Trick nutzen: Unter der URL http://pinterest.com/source/t3n.de/ etwa kann man sich beispielsweise alle gepinnten Bilder anzeigen lassen, die von der Domain t3n.de aus abgeschickt worden sind. Für die eigene Website wird dann einfach die entsprechende Domain an die Stelle von t3n.de gesetzt.

 

 

Pinterest Tracking t3n
So sieht das Pinterest-Tracking für die Domain t3n.de aus. 

 

Quelle:http://t3n.de/

Pinterest ist das drittbeliebteste Netzwerk nach Facebook und Twitter

ach einem Bericht von Experian ist Pinterest nun das drittbeliebteste Netzwerk, gleich nach Social-Media-Größen wie Facebook und Twitter.

(06.04.2012, 12:30) Nach Experians “2012 Digital Maketer: Benchmark and Trend Report” hat Social Networking einen neuen Höhepunkt erreicht. 91 Prozent der Erwachsenen nutzen Soziale Medien regelmäßig und im Dezember 2011 wurde bei 15 Prozent aller Internetbesuche in den USA eine Social-Media-Website aufgerufen. Allerdings hat sich die Social-Media-Welt ganz bedeutend geändert. Pinterest zum Beispiel, kam aus dem Nichts und kann sich nun darüber freuen, dass sogar der amerikanische Präsident Barack Obama fleißig im Netzwerk „pinnt“.

Im letzten Dezember überraschte das Netzwerk für die schönen Dinge im Leben viele, als es unter den 10 Top Social Networks gelistet wurde. Der aktuelle Experian Bericht zeigt nun noch überraschendere Ergebnisse. Pinterests Traffic konnte innerhalb eines Monats von Jänner auf Februar 2012 um 50 Prozent gesteigert werden. Ein Wachstum, das staunen lässt. Diese enorme Zunahme machte es dem Unternehmen möglich, andere Dienste wie Tumblr, LinkedIn und Google+ im Hinblick auf die Anzahl von Aufrufen im Februar zu überholen. Pinterest nimmt mit der hohen Anzahl an Visits damit den dritten Platz der beliebtesten Social-Media-Sites ein.  Gleichzeitig ist Pinterest aber nicht nur bei Nutzern enorm beliebt, sondern wird auch ein immer wichtigeres Tool für Werbetreibende.

Auch Analysten von comscore verkündeten kürzlich, dass Pinterest allein in den USA 17,8 Millionen Unique Visitors in Februar verzeichnen konnte. Und nicht nur die Aufrufe sind beachtenswert, auch das Engagement der Nutzer lässt nicht zu wünschen übrig: Nutzer verbingen im Schnitt 89 Minuten im Monat auf der Seite. Das Soziale Netzwerk liegt aber immer noch hinter Größen wie Facebook und Twitter. Facebook hält hinsichtlich der Aktivität der Nutzer einen Rekord, da User im Schnitt ungeschlagene 405 Minuten pro Monat auf der Seite verbringen. Allerdings konnte das Startup Pinterest so rasant wachsen, wie dies bei keinem Netzwerk zuvor der Fall gewesen ist.

Aus diesem Grund gibt es auch massenweise Versuche, die Webseite nachzuahmen. Trippy etwa, eine Seite, die sich vor allem auf Reisen fokkusiert, übernahm das „Pinning-Konzept“, genauso wie Wanderfly und Gtrot. Auch einige andere Seiten wie Mantersting oder Gentlemint kopieren Pinterest und mit Snatchly gibt es sogar eine Art Porno-Version der beliebten Webseite.

© Telekom-Presse

Tipps zur Suchmaschinenoptimierung bei Pinterest

Mit SEO-Strategien können Sie gezielt Traffic auf Ihre Website lenken

Dazu einige Tipps von PJ Rosenberg mit freundlicher Genehmigung in das Deutsche übersetzt:

 

1. Wählen Sie bei der Einrichtung Ihres Profils die Einstellung, dass Sie in Suchmaschinen gefunden werden können. In „About“ beschreiben Sie Ihr Unternehmen mit Stichworten.

2. Nennen Sie Ihre Stadt. Fügen Sie die URL der Website Ihres Unternehmens hinzu und verbinden Ihr Facebook- und Twitter-Konto mit Pinterest.

3. Verfügt Ihre Website über ein gutes Ranking, setzen Sie einen Link von einer sehr gut bewerteten Seite in Ihr Pinterest Profil ein. Es kann dazu beitragen, dass die positive Rezensionsseite Ihren Namen im Ranking erhöht.

4. Benennen Sie ein Board nach dem Namen der Stadt, in der Sie wohnen oder in der sich Ihr Unternehmen befindet, um damit Bilder zu diesem Bereich zu sammeln, und betiteln Sie die Boards Ihres Unternehmens nach Produkten, Services oder Dienstleistungen.

 

Hotel Land Palais**** Mühlwald

 

Urlaub, Reisen, Travel, Hotel, Italien, Südtirol, Landsitz, Landhotel, Unterkunft, Beispielseite Hotel Land Palais**** Mühlwald, Südtirol

 

5. Folgen Sie anderen Benutzern aus Ihrer Nähe, passend zu Ihrem Unternehmen und Interessensgebiet.

6. „Pinnen“ Sie attraktive Bilder nur in guter Qualität an Ihr Board, um andere User auf Sie aufmerksam zu machen. Pinterest ist sehr visuell orientiert.

7. Benennen Sie Ihre Bilder an Ihrer Wand mit guten Keyword-Texten.

8. Um Ihr Board besonders attraktiv zu gestalten, ergänzen Sie weitere Boards mit Sehenswürdigkeiten oder zum Unternehmen passenden Bereichen. Dies weckt weiteres Interesse an Ihrem Unternehmen und zieht User an. Fotos von sehenswerten Orten eignen sich besonders gut dafür.

9. Stimmen Sie bei anderen mit ab, „Liken“ Sie bei anderen Pinterest Nutzern qualitativ gute Fotos.

10. Entwerfen Sie eine gute Infografik, die sich auf Ihre Branche bezieht, und nützen Pinterest, um sie zu verbreiten.

 

Social Media Managerin Christine Pfeil

 

Webdesign, Webtexte, SEO, Suchmaschinenoptimierung, 2F Communication, Institut 2F, München, Passau, Beispielseite Social Media Managerin Christine Pfeil

 

11. Verfügen Sie über ein Flickr-Konto, so kann es Ihr Ranking verbessern, wenn Sie Fotos von Ihrem Flickr-Konto mit der Flickr-URL an Ihr Board pinnen.

12. Achten Sie darauf, Hashtags und Kategorien in Ihren Boards zu verwenden, um die Inhalte entsprechend zu markieren. Organisieren Sie Ihr Board nach ähnlichen Inhalten.

13. Versehen Sie Ihre hochgeladenen Fotos mit einer relevanten URL, die zu der Hauptseite Ihrer Website führt.

14. Kommentieren Sie bei anderen Nutzern die Bilder mit ähnlichen Interessen.

15. Pinnen und Repinnen Sie KEINE relevanten Inhalte aus Ihrem Unternehmen, die bereits andere Benutzer mit Ihnen teilen. Suchen Sie sich Bilder aus externen Quellen.

Ein gutes Beispiel ist Whole Foods Market, es hat eine Reihe von Boards mit Inhalten aus anderen Quellen. Sie ermöglichen den über 6000 Anhängern die Artikel auf deren Boards zu pinnen. So schafft Whole Foods Market einen Anreiz den Nutzern, dass diese wieder vorbeisehen, um sich über Neues zu informieren.

 

Whole Foods Market

 

Pinterest, Whole Foods Market, Picture, Beverage, Vegetarian, Lunch, Dinner,Beispielseite Whole Foods Market

 

16. Nützen Sie Keywords in Beschreibungen. Das ist sehr wichtig, damit die Besucher leichter zu Ihren Produkten finden. Falls keine Schlüsselwörter verwendet werden, kann man nicht erwarten, dass die Produkte gefunden werden. Die Beschreibung soll für den Nutzer attraktiv sein. Das spielt im Marketing eine wichtige Rolle.

17. Durch das Hinzufügen eines Preises zu Ihren Artikeln, können Sie User zu Ihrem Online-Shop weiterleiten. Ihr Beitrag wird automatisch im Geschenkebereich bei Pinterest aufgeführt.

18. Wandeln Sie Ihr Pinterest Konto in einen Katalog um, mit Ihren besten Produkten.

19. Machen Sie einen Wettbewerb. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Pinterest dazu nützen können, um einen Wettbewerb zu machen. Posten Sie eine Auswahl von Ihren Produktfotos. Die User sollen die Bilder repinnen, die ihnen am besten gefallen. So finden Sie heraus, welche Produkte oder Ideen am beliebtesten sind.

BITTE BEACHTEN SIE: Wenn ein Bild, das nicht Ihnen gehört auf Pinterest hochgeladen und verkauft wird, könnte man wegen Urheberrechtsverletzung verklagt werden.

 

Reiseagentur Sonnenfernweh

 

Urlaub, Reisen, Travel, USA, Canada, Espana, Germany, Kelheim, Travelagency, Sonnenfernweh, Kerstin PaarBeispielseite Reiseagentur Sonnenfernweh

Dieser Text wurde nach schriftlicher Erlaubnis von PJ Rosenberg, am 22.02.2012, von Kerstin Paar übersetzt.

Quelle: 19.02.2012

https://plus.google.com/u/0/108317453004035953066/posts/DrakC4DDcZz

Pinterest wächst schneller als Facebook

Zeige, wer du bist durch das, was du sammelst, lautet die Philosophie hinter Pinterest. Alle Nutzer können verschiedenste Pinnwände anlegen, auf denen sie schöne Dinge sammeln, populär ist etwa eine für Dessert-Rezepte und eine für wirklich wundervolle Handtaschen.

Dass es im Internet eine Obsession für Pinnwände gibt, ist spätestens seit dem Siegeszug von Facebook klar. Pinterest heißt nun eine Plattform, die Facebooks Pinnwand-Prinzip radikalisiert hat: Es gibt keine Statusmeldungen mehr, stattdessen werden nur noch Bilder an die virtuelle Pinnwand geheftet.

Davon gibt es dafür gleich mehrere. Alle Nutzer können verschiedenste Pinnwände anlegen, auf denen sie schöne Dinge sammeln, populär ist etwa eine für Dessert-Rezepte und eine für wirklich wundervolle Handtaschen. Mit einem Klick auf das „Pin it“-Lesezeichen im Browser kann man dann jedes interessante Designer-Handtaschen-Foto zur Pinwand hinzufügen, auf das man auf irgendeiner Website gestoßten ist. Zeige, wer du bist durch das, was du sammelst, lautet die Philosophie hinter Pinterest.

Zurück in die Küche

Der Appell an die Sammelleidenschaft macht Pinterest so erfolgreich: Kein soziales Netzwerk wächst derzeit schneller. Allein in den letzten beiden Monaten hat sich die Zahl der Seitenaufrufe auf knapp 18 Millionen Besucher mehr als verdoppelt, in Deutschland ist die Nutzung allein im Februar um 288 Prozent gestiegen – obwohl Pinterest bisher nur im Testbetrieb läuft.

Um sich zu registrieren, muss man zuerst eine Einladung beantragen. Trotzdem hat Pinterest bei der Nutzungsdauer etablierte soziale Netzwerke wie Twitter längst überholt. 88 Minuten verbringen Nutzer nach Angaben der Marktforschungsfirma Comscore im Monat auf der Website. Bei Facebook sind es zwar mit 394 Minuten deutlich mehr – doch an Twitter und Google Plus ist Pinterest bereits deutlich vorbei gezogen.

Bemerkenswert dabei ist: Pinterest dreht die bekannte Nutzungsstruktur im Netz um. Obwohl das Netzwerk gerade erst gegründet wurde, dominieren nicht männliche Tech-Nerds. Etwa 70 Prozent der Pinterest-Nutzer sind nach Angaben des US-Wirtschaftsmagazins Forbes weiblich. Dominieren sollen das Netzwerk konservative US-amerikanische Mittelschichtsmütter zwischen Mitte 20 und Ende 30.

Das oberste Interesse dieser Pinterest-Frauen sind Kuchenrezepte und Dekorationsaccessoires für das traute Heim. „Zurück in die Küche“, beschrieb die Washington Post die Maxime der Nutzer. Zu Beginn war Pinterest gar als soziales Netzwerk von Mormonen bekannt, die sich von dieser heilen Internet-Welt wie magisch angezogen fühlten. Die erste Regel der Pin-Etiquette lautet dann auch: „Seid nett.“ Pinterest ist so etwas wie der Prenzlauer Berg unter den sozialen Netzwerken.

Eine Art Gated-Community des Hübschen und Harmlosen, in der schon ein halbobszöner Ausspruch wie „Fuck Yeah“ einen Sturm der Entrüstung auslöst. Das stand unter einem Foto, das ein Kleinkind zeigt, dass entzückt mit seinem Bobby-Car über eine Mini-Rampe springt. „Bitte halten Sie ihre Sprache sauber“, kommentierte eine Benutzerin sofort. „Überhaupt nicht angebracht“, empörten sich andere. In fast vierhundert Kommentaren diskutierten Benutzerinnen bei diesem ersten Pinterest-Skandal, ob solche Ausdrücke nicht zensiert werden müssten. Nacktheit und alles, was irgendwie verstörend sein könnte, ist auf Pinterest sowieso verboten.

Abmahnwelle droht

Die soziale Netzwerksidylle könnte trotzdem bald gestört werden. Denn Pinterest hat ein notorisches Problem mit Urheberrechtsverletzungen. Nach Nutzungsbedingungen dürfen nur solche Bilder hochgeladen werden, an denen der Nutzer die Rechte besitzt – doch diese Regelung wird massenhaft ignoriert. Den meisten Nutzern scheint nicht bewusst zu sein, dass beim Pinnen eine Kopie erstellt wird, für die nicht die Plattform, sondern die Nutzer haften.

„Es ist möglich, dass es zu einer Abmahnwelle kommt, wenn Pinterest bekannter wird“, sagt der Rechtsanwalt Thomas Schwenke, Autor des Buches „Social Media Marketing und Recht“. Im Unterschied zu Facebook oder Google Plus gibt es bei Pinterest bislang noch keinen privaten Bereich. Alle Bilder stehen sofort für alle im Netz zur Verfügung – und dementsprechend einfach sind mit Spezialprogrammen Rechteverletzungen festzustellen, sagt Schwenke. Der Rechtsanwalt empfiehlt Pinterest-Nutzern, schon einmal 700 Euro für Abmahngebühren bereitzuhalten.

Marketingstrategen von Online-Shops sind dennoch geradezu euphorisch angesichts der virtuellen Pinnwände. Ganz von selbst haben die Pinterest-Nutzerinnen nämlich einen gigantischen Produktkatalog erschaffen, indem sie Designer-Kissen neben pinke Blazer pinnen. Und einmal an die Pinnwand geheftete Produktfotos verbreiten sich mitunter wie ein Virus über die virtuellen Pinnwände aus – und mit ein paar Klicks kann dann die abgebildete Chanel-Handtasche über die Website des Online-Shops bestellt werden, von dem das Foto ursprünglich stammt.

Für Pinterest könnten die Vermittlung der Verkäufe zum Geschäftsmodell werden, indem es eine Provision von den Online-Shops einstreicht. Bislang wird mit der Website nämlich noch kein Geld verdient. Wie viele neue soziale Netzwerke konzentriert sich Pinterest noch darauf, eine möglichst große Community zu erschaffen.

Doch das dürfte sich bald ändern. Pinterest wird das Potenzial zugerechnet, schneller als andere sozialen Netzwerke die Aktivität der Nutzer auch in Profit umzuwandeln. Vor wenigen Tagen hat Pinterest bereits Tim Kendall angeheuert. Der Mann, der schon Facebook in eine Gelddruckmaschine verwandelte.

Pinterest: Was Unternehmen darüber wissen sollten

Um ein Thema kommt man im Web momentan nicht herum: Pinterest. Kein Portal wird aktuell mehr gehypt. Auch wenn es primär nichts mit dem Thema Newsletter und E-Mail-Marketing zu tun hat, möchten wir an dieser Stelle einen Leitfaden für Unternehmen zur Nutzung von Pinterest präsentieren.

Pinterest – Was ist das eigentlich?

Pinterest kann man gut mit dem Begriff Visual Bookmarking beschreiben. Nutzer haben die Möglichkeit, Bilder und Videos aus dem Web an eine digitale Pinnwand (Board) zu heften, versehen mit einem Backlink zum Fundort.  Jede Pinnwand eines Nutzers stellt eine individuelle Collage aus persönlichen Interessen und Themenwelten dar, eine Art Foto-Lesezeichen-Sammlung.

Hat ein Nutzer beispielsweise ein Bild an eines seiner Boards gepinnt, stehen die üblichen Social-Media-Funktionen bereit: kommentieren, repinnen – also von einer fremden auf eine eigene Pinnwand übernehmen – und auf anderen Sozialen Netzwerken teilen. Zudem kann man Nutzern oder deren einzelnen Pinnwänden folgen.

An dieser Stelle auf detaillierte Nutzerstatistiken einzugehen, ist wenig sinnvoll, da Pinterest momentan eine der am schnellsten wachsenden Plattformen im Web ist. Fest steht: Ihre Anzahl steigt exponentiell, in den USA spricht man aktuell von etwa 12 Millionen Unique Visitors. Die Mehrheit der Nutzer ist weiblich. In Deutschland steckt das Portal allerdings noch in den Kinderschuhen.

„Pin it“ – wie funktioniert das genau?

Bislang ist die Nutzung von Pinterest nur auf Einladung möglich – entweder durch andere Nutzer, oder man beantragt diese direkt bei Pinterest. Nach Erhalt einer Einladung verknüpft man Pinterest zwecks Registrierung mit seinem Facebook- oder Twitter-Account. Registrierte Nutzer haben anschließend die Möglichkeit in ihrem Profil unbegrenzt viele, thematisch sortierte Boards anzulegen. Diese können dann mit Bildern und Videos aus dem Web oder durch Repins von Inhalten anderer Pinterest-User befüllt werden.

Der “Pin it” Button für den Browser

Um an jeder Stelle im Web Bilder und Videos an die Pinterest-Boards pinnen zu können, installiert man sich das von Pinterest bereitgestelltenBookmarklet in der Lesezeichenleiste des Browser. Stößt man nun beim Surfen auf ein interessantes Bild und möchte es an eine der eigenen Pinnwände anheften, klickt man auf den „Pin it“ Button für den Browser. Anschließend öffnet sich eine Auswahl aller Bilder der aktuell aufgerufenen Seite, die an Pinterest übergeben werden können. Dem gewünschten Bild fügt man nun ggf. noch eineBeschreibung hinzu und wählt das Ziel-Board aus. Der Link zur Quellseite wird automatisch übergeben. Schon erscheint das Webfundstück an der eigenen Pinnwand. Gleiches ist auch mit Videos möglich. Mit wenigen Klicks lässt sich so das Pinterest-Profil zum Leben erwecken.

Pinterest und das deutsche Recht

So weit, so gut. Das junge Startup hat allerdings bereits mit dem deutschen Recht zu kämpfen. Ausnahmsweise geht es dabei nicht um Datenschutz, sondern um Urheberrecht. Durch das Anpinnen von Bildern aus dem Web werden Kopien erzeugt, also fremde Inhalte vervielfältigt und öffentlich zugänglich gemacht. Dies ist bei urheberrechtlich geschützten Bildern und Videos ohne die Einwilligung des Inhabers nicht erlaubt und kann zu Abmahnungen führen. Ein weiteres Problem des Teilens: Durch die bewusste Verbreitung eines Inhalts macht man sich diesen zu eigen und damit auch eventuell verbundene Rechtsverletzungen.

Was darf ich denn nun eigentlich?

In den USA wird das Ganze etwas lockerer gesehen: Die sogenannte „Fair-Use“ Regelung besagt, dass Bilder und Videos unter speziellen und nicht-kommerziellen Umständen für den Privatgebrauch genutzt werden dürfen. Inwiefern die deutsche Rechtsprechung für den privaten Online-Gebrauch diesbezüglich noch zeitgemäß ist, bleibt fraglich.

In vielen Fällen stehen die Urheber der viralen Verbreitung ihrer Bilder gerade im Web allerdings wohlwollend gegenüber, sofern ein Link zur Quelle angegeben ist. Empfehlungschaltflächen sind ein guter Hinweis darauf. Auch Bildern, die unter einer Creative-Commons-Lizenz stehen, können für den privaten Gebrauch verwendet werden. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte beim Pinnen aber vorsichtig sein.

Jetzt aber: Online-Marketing mit Pinterest

Trotz der oben genannten Kritikpunkte muss man als Unternehmen aber nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, denn man kann Pinterest durchaus für die eigene Marke nutzen. Für welche Branchen bietet sich Pinterest besonders gut an? Vereinfacht gesagt: Dientsleister müssen etwas kreativer sein, Hersteller materieller Güter haben es etwas einfacher.

Das Unternehmensprofil

Spezielle Unternehmensseiten wie in anderen Sozialen Netzwerken gibt es auf Pinterest nicht. Als Unternehmen legt man sich daher ein normales Profil an und verknüpft es beispielsweise mit dem Unternehmensaccount von Twitter. Profilbild und Beschreibung werden automatisch übernommen, können aber auch nachträglich bearbeitet werden. Den Benutzernamen wählt man ebenfalls bei der Registrierung, kann ihn aber auch nachträglich ändern. Aus dem Benutzernamen ergibt sich auch eineVanity-URL für das Profil: pinterest.com/benutzername.

Und was pinne ich nun?

Womit erweckt man als Unternehmen nun seinen Account zum Leben? Einige Dinge liegen auf der Hand: Für Produkte und Produktreihen können beispielsweise eigene Boards mit entsprechenden Fotos angelegt werden. Auf 08/15-Produktfotos sollte man dabei aber verzichten, kreative, witzige, schöne Bilder, die zum Teilen anregen, sind gefragt. Als Unternehmen hat man schließlich ein Interesse daran, dass die Inhalte viral verbreitet werden.

Wie in allen sozialen Netzwerken geht es aber auch auf Pinterest nicht um reine Selbstdarstellung. „Pin what you know and love“ – es empfiehlt sich deshalb über den Tellerrand des eigenen Sortiments hinaus zu schauen. Wie wäre es beispielsweise mit Infografiken, Zusatzinformationen, Boards, auf denen sich einzelne Mitarbeiter verwirklichen können, Moodboards, thematisch passenden Netzfundstücken, verwandten Produkten oder einfach mal einem Bilderrätsel? Persönlichkeit und Mehrwert sind gefragt! So haben Unternehmen die Chance, sich als „Experten“ auf einem Gebiet zu platzieren. Zudem besteht die Möglichkeit, anderen Nutzern das Pinnen auf der eigenen Pinnwand zu erlauben. So könnte man beispielsweise zu Fotoaktionen aufrufen.

Bei allen Pins und Repins ist allerdings – wie oben bereits erläutert – Vorsicht in Bezug auf Urheberrechtsverletzungen geboten. Und auch bei Aktivitäten auf Pinterest ist wichtig: kontinuierlich aktiv sein, um nicht im Grundrauschen des Portals unterzugehen. Ganz ohne Strategie geht es auch hier nicht.

Das Profil ist ausgefüllt – fehlen nur noch die Nutzer!

Um auf das Profil bei Pinterest aufmerksam zu machen, gibt es unterschiedliche Ansätze. Wie bei Facebook wird auch bei Pinterest einFollow-Button bereitgestellt, den man in die eigene Website integrieren kann. Bei Klick kann sich der Nutzer entscheiden, ob er dem gesamten Profil, oder nur einzelnen Boards folgen möchte. So wird ein wichtiger Faktor bedient: dieRelevanz.

Zudem kann man seine Pinterest-Aktivitäten automatisch auf Facebook und Twitter verbreiten. Durch dieses Crossposting erzeugt man Aufmerksamkeit bei bestehenden Fans und Followern. Und warum nicht im nächsten Newsletter auf das Pinterest-Profil aufmerksam machen? Außerdem gilt wie auch bei Twitter: interessanten und thematisch passenden Nutzern folgen, ggf. folgen sie dann zurück.

Wer möchte, dass die eigenen Inhalte seiner Website auf Pinterest verbreitet werden, kann Inhalte analog zum „Gefällt mir“ Button mit einem „Pin it“ Buttonversehen.

SEO – Wie stehen die Suchmaschinen zu Pinterest?

Jedes Bild besitzt einen Backlink zur Quell-Website, ein Potenzial, das nicht unterschätzt werden sollte: Shareaholic veröffentlichte eine Statistik, die besagt, dass der im Januar 2012 von Pinterest ausgehende Traffic über Verweise (Referrals) in den USA bereits das Niveau von Twitter erreicht hat.

Durch den Backlink bringt Pinterest nicht nur Traffic, sondern ist in Maßen auch für den Aufbau von Linkpopularität interessant. Zwar sind Repins seit Ende Januar auf nofollow gesetzt, beim normalen Pin steht aber (noch) ein Follow-Link. Wichtig ist, dass das Profil bei der Einrichtung nicht vor Suchmaschinen versteckt wird (Settings). Denn wird das Profil gefunden, generiert es im Idealfall Traffic für die eigene Seite.

Und was ist mit Keywords?

Ob Profilbeschreibung, Boardbeschreibungen und Bildbeschreibungen von Suchmaschinen berücksichtigt werden, kann noch nicht sicher gesagt werden. Es sollte aber natürlich nicht schaden, dort das eine oder andere Keyword zu platzieren. Außerdem werden die Tags für die internePinterest-Suche berücksichtigt. Ein weiterer Link in der Bildbeschreibung kann für zusätzlichen Traffic sorgen und wird ggf. sogar auf den ersten Blick besser wahrgenommen als der automatisch hinterlegte Link. Wie immer in der SEO gilt auch hier: natürlich bleiben und nicht übertreiben!

Fazit: Na dann, nichts wie los! Oder doch nicht?

Bei allem Potenzial von Pinterest sollte man berücksichtigen, dass der Dienst noch in seinen Anfängen steckt. In den kommenden Wochen und Monaten wird sich noch vieles ändern, eventuell auch speziell bei der Pinterest-Nutzung als Unternehmen. Vielleicht ist das Ganze auch nur ein Hype und in einigen Monaten spricht niemand mehr von Pinterest. Als Unternehmen muss man sich also fragen: Nutze ich den Early-Mover-Effekt  und weite meine Unternehmensaktivitäten auf Pinterest aus oder warte ich erst einmal ab? Diese Frage muss letztendlich jeder für sich selbst beantworten.

Immerhin scheint die Idee von Pinterest so gut zu sein, dass es bereits zwei deutsche Nachahmer gefunden hat: Pinspire und Likedby. Die Ähnlichkeit ist verblüffend …

Quelle: Newsletter Blog

An Pinterest kommt keiner vorbei

Das momentan angesagteste Social-Media-Netzwerk ist Pinterest. Auf der Plattform kann man seine Fotos privat oder öffentlich posten, man kann sich aber auch einfach fast stundenlang verweilen und Bilder ansehen. Dieses Konzept zieht vor allem bei Frauen, weshalb Pinterest als „das weiblichste Social Network“ bezeichnet wird.

Die Gruppe Pinterest Marketing Schweiz (PIMASC) spricht alle professionelle Werbetreibende, die durch den Online-Marketing Kanal Pinterest, Online-Shops, Pinterestgruppen oder andere Webseiten in Zukunft bewerben.

Zweck der Gruppe: Erfahrungsaustausch für das Pinterest Marketing in der Schweiz und im übrigen deutschsprachigen Raum, Diskussionsforum für relevantes Pinterest Marketing. Vorstellung von Aktivitäten, Besprechung von Kampagnen, Wissenstransfer für das Marketing, Know-how-Vermittlung. Vernetzung der deutschen und schweizerischen Marketing-Clubs. Networking der Personen, die in diesem Raum im Marketing arbeite